Jesper Jensen und Troel Vollertsen konstruieren seit 2004 an einem der ärgsten Sportwagen unserer Zeit. Stärker als der Bugatti Veyron – und vor allem schöner. Jetzt sind die beiden Entwickler so weit, dass sie uns Bilder und konkrete Informationen geben konnten. Technisch und äußerlich ist das Auto fertig, am Innenraum wird noch gefeilt.
Sensationelle Leistungswerte
Im hinteren Innenraum, also dem Motorraum, ist natürlich bereits alles klar. Unter dem Fenster der Heckklappe werkt ein Siebenliter-V8 mit 16 Ventilen, der von einem Turbolader und einem Kompressor beatmet wird. Er schickt ein Drehmoment von satten 1.430 Nm bei 4.500/min. über ein manuelles Sechsganggetriebe Richtung Hinterachse, wo eine Traktionskontrolle verhindert, dass die Reifen in Rauch aufgehen. So katapultiert er das 1.376-Geschoss in glatten drei Sekunden von 0 auf 100, Tempo 200 ist in weniger als 9 Sekunden erreicht. Bei 375 km/h wird abgeregelt.
Renner, aber kein Asket
Bei aller Rennfreude kommt der Komfort nicht zu kurz. Serienmäßig sind etwa Zweizonen-Klimaanlage, Tempomat, Zentralverriegelung, Keyless access mit Startknopf, elektrisch verstellbare Sportsitze, MP3-Stereo mit Navi, Xenonleuchten und ein Head-Up-Display mit G-Meter. Außerdem eine hydraulische Niveauregulierung und drei Fahrprogramme. Airbags sind nur zwei an Bord.
Der Zenvo ST1 rollt auf 20-Zöllern hinten und 19-Zöllern vorn, optional bestehen die Felgen aus Karbon statt Alu. Auf Wunsch wird mit 394-mm-Keramik-Bremsen verzögert, serienmäßig sind normale innenbelüftete Scheiben in 380/355 mit ABS. Ferner auf der Aufpreisliste: Individuelle Lederausstattung und Lackierung sowie ein maßgeschneidertes Leder-Taschenset für den 130 Liter großen Kofferraum.
Seinen Namen hat der ST1 übrigens von seiner Doppelaufladung: Supercharger (= Kompressor) und Turbo, Modell Nummer 1. Der erste soll am 1. Mai 2009 gebaut werden. Der Preis: 750.000 Euro netto, in Dänemark wegen der horrenden Steuern also 2,1 Millionen Euro!
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