Zum Ausrollen

Erstes Handy mit ausrollbarem Display

Elektronik
07.02.2007 10:42
Polymer Vision bringt mit dem "Cellular Book" das erste Handy mit einem ausrollbaren Display auf den Markt. Der Vorteil: Das Gerät ist kleiner als ein herkömmliches Mobiltelefon, bietet aber den größten Bildschirm seiner Klasse.

Kernstück des Mobiltelefons ist der Polymer-Bildschirm mit einer Diagonale von fünf Zoll, den der Benutzer bei Bedarf aus dem Gehäuse ziehen kann. Es biete eine Darstellung von 16 Graustufen und einen hohen Kontrast, wodurch die Anzeige ebenso gut lesbar sein soll wie ein bedrucktes Blatt Papier. 

Großer Vorteil des Cellular Books ist, dass es vom Gehäuse her zwar kleiner ist als ein herkömmliches Mobiltelefon, jedoch dank der Polymer-Technik den bislang größten Bildschirm in der Geräteklasse integriert habe. "Derzeit werden die Texte in Schwarz-Weiß dargestellt, künftig sollen jedoch auch Farbdisplays und Anzeigen für bewegte Bilder entwickelt werden. Der Zeithorizont dafür liegt bei fünf Jahren", erläutert Thomas van der Zijden, Marketing Manager von Polymer Vision. 

Dann sollen die dünnen, flexiblen Displays die derzeit in mobilen Engeräten verwendeten ablösen. Die Entwickler empfehlen das Cellular Book vor allem zum Lesen von Zeitungen und eBooks. Entsprechende Download-Angebote will der italienische Telekom-Provider anbieten. 

Der interne Speicher der ersten Modelle des Mobiltelefons wird mit vier Gigabyte angegeben. Zum Datenaustausch mit dem Computer wird Mini-USB oder WLAN benutzt. An Mobilfunkverbindungen wartet das Cellular Book mit UMTS und EDGE auf. Ferner ist DVB-H an Bord und das Gerät ermöglicht den Download von Musik, Hörbüchern und Podcasts. 

Die Steuerung erfolgt durch das berührungsempfindliche LED-Interface. Durch die geringe Stromaufnahme des Displays soll das Cellular Book mit einer Akkuladung bis zu zehn Tage einsatzbereit sein. In Italien soll das Mobiltelefon von Telekom Italia noch in diesem Jahr auf dem Markt erhältlich sein. Den weltweiten Vertrieb übernimmt Polymer Vision selbst. Genaue Angaben zum Preis konnte van der Zijden keine machen. (pte

Foto: Polymervision

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