Sa, 21. Juli 2018

Neue Berufe

25.11.2017 06:01

Diese fünf Jobs schafft die Roboter-Revolution

Ob Kellner oder Taxler: Roboter werden in naher Zukunft zahlreiche Jobs übernehmen, die bislang vom Menschen ausgeübt wurden. Doch durch die Digitalisierung entstehen auch neue, bislang unbekannte Berufe, meint Marketing-Professor Hector Gonzalez-Jimenez von der englischen University of York - und stellt fünf ungewöhnliche Betätigungsfelder vor, mit denen wir künftig unser Geld verdienen könnten.

Der Arbeitsmarkt der Zukunft birgt Herausforderungen. Doch wie bereits so oft in der Geschichte werde sich der Mensch anpassen, ist Gonzalez-Jimenez überzeugt. Neue Job-Gelegenheiten dürfte es dem Experten nach jedenfalls reichlich geben: Laut Schätzungen dürfte alleine der Markt für Endkunden-Geräte - vom Staubsauger-Roboter bis zum Spielzeug-Androiden - bis 2025 weltweit umgerechnet rund 28 Milliarden Euro schwer sein.

Daraus könnten sich laut Gonzalez-Jimenez die folgenden fünf Berufe ergeben:

1. Roboter-Gesangslehrer
Roboter werden in Zukunft zahlreiche Fertigkeiten besitzen. Sie werden singen, tanzen, kochen oder mehrere Fremdsprachen beherrschen, wie Jimenez in einem Kommentar schreibt. Die dafür benötigte Soft- und Hardware muss von entsprechenden menschlichen Experten auf dem jeweiligen Gebiet entwickelt werden.

2. Roboter-Schönheitschirurg
Mit der zunehmenden Verbreitung von Robotern wächst auch unsere emotionale Bindung zu ihnen, was laut Gonzalez-Jimenez wiederum eine gesteigerte Nachfrage nach Individualisierungsoptionen zur Folge hat. Ob stärkere Gliedmaßen oder schnellere Prozessoren: Dem Experten nach werden künftig ganze Berufszweige mit der Optimierung und Verschönerung der Maschinen betraut sein.

3. Roboter-Krankenschwester
Roboter wollen jedoch nicht nur optimiert, sondern auch regelmäßigen "Gesundheitschecks" unterzogen werden. Schon heute seien entsprechende Wartungstechniker in der Industrie sehr gefragt. Im Zuge der Revolution der Sozialroboter wird es einen Bedarf an Roboter-"Krankenschwestern" geben, die ihre Dienste auch für diesen Mainstream-Markt anbieten können, so der Experte.

4. Roboter-Reisebüro
Laut Gonzalez-Jimenez ist es sehr wahrscheinlich, dass Menschen ihre Roboter in Zukunft mit auf Reisen nehmen. Dies dürfte insbesondere dann der Fall sein, wenn sie eine starke Bindung zu den Maschinen entwickelt haben, schreibt der Marketing-Professor. Dafür bedürfe es spezieller Transportunternehmen, aber auch Lade- und Wartungsstationen, um die Roboter außerhalb ihres ursprünglichen Einsatzgebietes (z.B. der eigenen Wohnung) zu lagern.

5.  Roboter-Juror
Wie Autos oder auch Haustiere dürften Roboter in Zukunft Statussymbole werden - was ihre Besitzer dazu veranlasst, viel Geld in sie zu investieren und sie öffentlich auszustellen. Ähnlich etwa Tuning-Messen für Autos oder Schönheitswettbewerben für Tiere, bedürfe es dann entsprechender Organisatoren und Juroren für derartige Veranstaltungen, ist Gonzalez-Jimenez überzeugt.

 krone.at
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