Gerichtsstreit

Vater von Amy Winehouse muss Millionensumme zahlen

Society International
30.07.2026 10:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Vater der 2011 gestorbenen Musik-Ikone Amy Winehouse muss nach einem verlorenen Prozess eine Millionensumme an zwei frühere Bekannte seiner Tochter zahlen. Mitch Winehouse hatte den Rechtsstreit gegen die beiden selbst angestrengt, weil diese Kleidungs- und Erinnerungsstücke seiner Tochter versteigert hatten. 

Doch die Klage ging nach hinten los, wie die Nachrichtenagentur PA am Donnerstag aus dem Gerichtssaal berichtete.

Von Anfang an informiert
Richterin Sarah Clarke stellte fest, dass Mitch Winehouse von Anfang an über den geplanten Verkauf informiert gewesen sei und erst im Nachhinein begonnen habe, die beiden auf Geld zu verklagen, und dies auf „aggressive und unangenehme Weise“. Die Gerichtskosten der Frauen, die Amy Winehouse laut Richterin stets loyal zur Seite gestanden hatten, wurden insgesamt auf rund 1,2 Millionen Pfund (umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro) festgesetzt. Mitch Winehouse muss davon innerhalb der kommenden zwei Wochen rund 960.000 Pfund (1,1 Millionen Euro) zahlen.

Wirtschaftlichen Druck ausgeübt
Richterin Clarke sagte, Mitch Winehouse habe den Rechtsstreit „bewusst zu einem groß angelegten und kostspieligen Verfahren gemacht – unter Umständen, die darauf abzielten, wirtschaftlichen Druck auf die Beklagten auszuüben, damit sie sich zu seinen Bedingungen einigen“. Es ging um insgesamt rund 150 Gegenstände, die zwischen 2021 und 2023 versteigert worden waren, darunter Kleidung, Handtaschen und Schmuck der Sängerin, die im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben war.

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