So, 16. Dezember 2018

Klagt Pharmafirmen

07.11.2017 10:57

Chuck Norris gibt Karriere für seine Gattin auf

Auf der Leinwand hat Chuck Norris schon viele Gegner besiegt. Beim Kampf, den er derzeit im Privatleben führt, steht sich der Actionheld nun einem übermächtigen Gegner gegenüber. Der "Walker, Texas Ranger"-Star hat aktuell eine Klage gegen elf Pharmaunternehmen am Laufen - weil er sie dafür verantwortlich macht, seine Frau vergiftet und fast getötet zu haben. Nicht der einzige drastische Schritt des Schauspielers: Für seine Gena hat der 77-Jährige sogar seine Karriere an den Nagel gehängt.

Im Gespräch mit dem "Good Health"-Magazin erklärt Chuck Norris, dass er seiner Gattin zur Seite steht - und das bedingungslos. "Ich habe meine Filmkarriere aufgegeben, um mich um Gena kümmern zu können. Mein ganzes Leben dreht sich nun darum, sie am Leben zu erhalten. Ich glaube, die Angelegenheit ist einfach zu wichtig."

Norris verklagt elf Pharmafirmen
Der Hintergrund von Chuck Norris' Entscheidung ist ein sehr ernster: Gena Norris leidet an starken Nervenschmerzen, permanenten Schwächeanfällen, Gedächntis- und Nierenproblemen. Der Hollywoodstar ist sich sicher, dass diese gesundheitlichen Probleme seiner Ehefrau von einer Vergiftung herrühren. Passiert sei das laut Gerichtsdokumenten vor einigen Jahren, als die 54-Jährige wegen ihrer Arthritis mehrere MRTs innerhalb einer Woche benötigt hatte. Dabei benutzten die Ärzte das Gadolinium-haltige Kontrastmittel.

Das ehemalige Model kam wegen der Nebenwirkungen durch das toxische Metall beinah ums Leben, ist sich Norris sicher. Die Arztkosten, die die Norrises aus eigener Tasche zahlen mussten, übersteigen mittlerweile die Zwei-Millionen-Dollar-Marke. Chuck Norris und seine Ehefrau verlangen von den Herstellern der Kontrastmittel daher mindestens 10 Millionen Dollar an Schmerzensgeld.

Ob Norris mit seiner Klage durchkommen wird, muss sich erst zeigen. Denn Experten halten dagegen, dass seit den späten 80er-Jahren 300 Millionen Patienten weltweit ein solches Kontrastmittel für eine MRT-Untersuchung bekommen hätten und solche Folgebeschwerden eine Seltenheit seien.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl

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