Starnacht in Kärnten

Melissas (nasses) Geschenk aus dem Wörthersee

Adabei Österreich
10.07.2026 20:00

Am Wörthersee steigt die Vorfreude auf die große Starnacht: Natalie Holzner erfüllt sich einen Kindheitstraum, Ina Regen verhandelt mit dem Wettergott – und das morgige Geburtstagskind Melissa Naschenweng erlebte bei einer Bootsfahrt einen Schockmoment.

Sommer, Sonne, Starnacht: Am Kärntner Wörthersee laufen die Vorbereitungen für die große Show auf Hochtouren. Schon vor dem Auftritt herrscht bei den Künstlerinnen beste Stimmung – auch wenn sich zur Vorfreude ein wenig Nervosität mischt. Die „Krone“ traf Natalie Holzner, Ina Regen und Melissa Naschenweng zum Plauscherl.

Für Natalie Holzner erfüllt sich ein Kindheitstraum
Bereits die außergewöhnliche Kulisse ist für Natalie Holzner etwas ganz Besonderes. „Die Bühne, die Sternform – es ist alles rundum besonders“, schwärmt die Sängerin. Besonders schön sei für sie, dass ihre Familie mit dabei ist und das Spektakel hautnah miterleben kann.

„Meine Mama hat sich so gefreut. Sie war zufällig auf der Promenade unterwegs, als ich die Tür aufgemacht habe“, erzählt die 34-Jährige. Es seien genau solche kleinen Begegnungen, die die Starnacht für sie in diesem Jahr so speziell machten.

Natalie Holzner kann bei der Starnacht auf die Unterstützung ihrer ganzen Familie wetten.
Natalie Holzner kann bei der Starnacht auf die Unterstützung ihrer ganzen Familie wetten.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Auch die Stimmung vor Ort hat es der Sängerin angetan: „Die Leute sind da, feiern und haben richtig, richtig Spaß.“ Dass bei der Starnacht unterschiedliche musikalische Welten aufeinandertreffen, empfindet sie als große Stärke der Sendung: „Das zeigt einfach, dass man mehrere Genres in einer Show verbinden kann.“ Für die „Traumschiff“-Interpretin ist der Auftritt aber nicht nur ein weiterer Termin im sommerlichen Konzertkalender. Mit ihm geht auch ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. „Der Traum war immer da, auf einer großen Bühne zu stehen und meine eigenen Songs zu singen“, sagt sie. „Wenn mein jüngeres Ich mich jetzt sehen könnte, würde es das wahrscheinlich gar nicht glauben.“

Ina Regen verhandelt mit dem Wettergott
Starnacht-Erfahrung bringt auch Ina Regen mit. Bislang trat sie allerdings in der Wachau auf – und wurde dort ihrem Künstlernamen gleich mehrfach gerecht. „Es hat immer geregnet“, erzählt sie lachend. „Ich habe meinem Namen also alle Ehre gemacht.“ Da sie sich selbst als echtes „Sommermädchen“ bezeichnet, hofft die Sängerin nun am Wörthersee auf freundlichere Bedingungen. Dafür hat sie nach eigenen Angaben bereits vorgesorgt: „Ich habe mit dem Wettergott eine wichtige Verabredung getroffen.“

Groß ist bei Regen auch die Freude über das hochkarätige Teilnehmerfeld. „Alle sind da, und ich bin selbst von einigen ein großer Fan“, sagt sie. Umso schöner sei das Gefühl, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen auf einer Bühne zu stehen, die man selbst bewundere.

Für Ina Regen ist es die erste Starnacht am Wörthersee.
Für Ina Regen ist es die erste Starnacht am Wörthersee.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Das starke Line-up sorgt allerdings auch für einen gewissen Druck. „Natürlich hängt die Latte hoch, und da möchte man schon mitspielen dürfen“, gibt die 41-Jährige zu. Ganz ohne Lampenfieber geht es deshalb auch für die erfahrene Musikerin nicht. Die Nervosität sieht sie jedoch keineswegs als etwas Negatives. „Ich glaube, Nervosität ist ein Zeichen dafür, dass einem das, was man macht, extrem viel bedeutet“, erklärt sie. „Wenn ich irgendwann gar nicht mehr nervös wäre, würde mir wahrscheinlich etwas fehlen.“

Große Geburtstagsparty für Melissa Naschenweng
Einen besonders guten Grund zum Feiern hat neben all den musikalischen Highlights aber vor allem Melissa Naschenweng. Die Kärntnerin wird nämlich am morgigen Samstag 36 Jahre alt – und macht die Starnacht kurzerhand zu ihrer persönlichen Party. Seit ihrem 20. Geburtstag habe sie ihren Ehrentag stets daheim verbracht, erzählt Naschenweng. Ganz gebrochen wird diese Tradition heuer aber nicht: „Ich bin ja quasi eh daheim“, sagt sie mit Blick auf die Kulisse am Wörthersee. „Die Starnacht ist für mich etwas, bei dem ich gesagt habe: Dann feiere ich eben mit den Leuten Geburtstag.“

Badenixe Melissa Naschenweng hatte bei einer Bootsfahrt über den Wörthersee einen kurzen ...
Badenixe Melissa Naschenweng hatte bei einer Bootsfahrt über den Wörthersee einen kurzen Schockmoment.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Viel Zeit für andere Feiern bleibt ohnehin nicht: Die nächsten fünfeinhalb Wochen ist sie unterwegs, am Sonntag geht es schon weiter zu Film-Dreharbeiten nach Osttirol. Mit „Herzklang – Gegenwind“ darf die „Alpen-Barbie“ ihre erste Hauptrolle fortsetzen.

Handy ging in Wörthersee baden
Noch vor der großen Geburtstagssause musste Naschenweng allerdings einen ordentlichen Schreck verdauen. Bei einer Bootsfahrt am Freitag fiel ihr Handy plötzlich in den Wörthersee. Was für viele wohl das Ende des Geräts bedeutet hätte, ging in diesem Fall überraschend glimpflich aus: Alexander Sitter, ein Bootskapitän, der eigentlich Professor an der FH Kärnten ist, tauchte dem Smartphone bis in 5 Meter Tiefe hinterher und konnte es tatsächlich wieder an die Oberfläche bringen.

Das Beste daran: Trotz seines unfreiwilligen Ausflugs in den See funktioniert das Handy weiterhin. Ein ziemlich nasses, aber durchaus gelungenes vorzeitiges Geburtstagsgeschenk, oder?

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