Do, 21. Juni 2018

3 Monate Arbeit!

11.09.2017 06:00

Ingenieur verpasst iPhone 7 Audio-Klinkenanschluss

Wenige Tage vor der Enthüllung der nächsten iPhone-Generation sorgt im Web ein Ingenieur für Aufsehen, der sich nicht mit Apples Entscheidung abfinden wollte, beim iPhone 7 den Kopfhörer-Anschluss zu streichen. Scotty Allen nahm die Sache selbst in die Hand und rüstete seinem iPhone 7 in mühsamer Kleinarbeit eine funktionierende 3,5-Millimeter-Klinke nach. Das Bastelprojekt hat über drei Monate gedauert, kann sich aber sehen lassen.

In der Bastlerszene ist Allen kein Unbekannter, betreibt er doch den beliebten YouTube-Kanal Strange Parts. Dort hat er schon einmal selbst ein iPhone gebaut, sein neuester Streich ist nun ein Eingriff am iPhone 7, der bei diesem die ersehnte Kopfhörerklinke nachrüstet.

Scherzhaft haben das schon andere Bastler versucht. Während die aber meist bloß ein Loch ins Gehäuse gebohrt haben, ist es Allen gelungen, eine funktionierende 3,5-Millimeter-Klinke einzubauen, ohne dass gröbere Schäden am Gerät aufgetreten wären. Der einzige Nachteil an Allens iPhone-Klinkenanschluss: Er legt den Lightning-Port lahm, wenn er in Gebrauch ist.

Im Gehäuse ist genug freier Platz
Zu seiner Freude stellte Allen bereits beim Öffnen des iPhone 7 fest, dass im unteren Bereich des Gehäuses eigentlich genug Platz zur Verfügung stünde, um eine Kopfhörerklinke einzubauen. Bis er die für den analogen Audioanschluss fehlenden Teile ins Gehäuse gepfercht und alles so konfiguriert und zusammengebaut hatte, dass es korrekt funktionierte, dauerte es zwar drei Monate. Das Endergebnis ist aber äußerst gelungen.

Auf technischer Ebene hat er einen Adapter eingebaut, mit dem der Audioanschluss in den Lightning-Port geleitet wird, überdies kommen zusätzliche Chips und Leiterplatten zum Einsatz. Billig war der Spaß nicht, Allen hat nach eigenen Angaben Hunderte Dollar in das Projekt investiert - auch, weil er Teile und Zugang zu speziellen Maschinen benötigte.

 krone.at
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