So, 23. September 2018

Intimprobleme

03.09.2017 06:00

Hilfe für die trockene Scheide

Vor allem bei Frauen in den Wechseljahren treten diese Beschwerden häufig auf. Noch immer ein mit Tabus belastetes Thema. Doch kann "frau" der Trockenheit, die Brennen und Schmerzen verursacht, schonend entgegen wirken.

Mit der Menopause kommt es bei fast jeder zweiten Frau zu einem anhaltenden Rückgang des körpereigenen Östrogens. Weitere Einflussfaktoren: Hormonschwankungen nach der Entbindung bzw. in der Stillzeit oder Erkrankungen (Diabetes mellitus, Bluthochdruck), psychischer Stress oder Rauchen. Aber auch die Verwendung hormoneller Verhütungsmittel kann ebenfalls zu vaginaler Trockenheit führen.

Natürlich empfindet jede Betroffene die Beschwerden unterschiedlich. Manche leiden nur unter einem leichten Brennen im Schritt, wohingegen es bei anderen darüber hinaus zu einem heftigen Juckreiz beziehungsweise zu schmerzhaften Irritationen der Schleimhaut kommt. "Scheidentrockenheit ist fast immer bedingt durch Östrogenmangel, welcher vor allem in oder nach den Wechseljahren auftritt. Die Haut im Vaginalbereich beginnt zu schrumpfen und wird zunehmend infektanfälliger. Außerdem können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten. Eine hormonfreie Therapiemöglichkeit bieten Zäpfchen mit Hyaluronsäure, die Feuchtigkeit spenden.", betont Dr. Eva Lehner-Rothe, Gynäkologin in Wien und Niederösterreich.

Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die im menschlichen Körper vorkommt. Sie bindet stark Wasser und reguliert auf diese Weise den Feuchtigkeitsgehalt des Gewebes. Das unterstützt die Wundheilung. Hormonfreie Vaginalzäpfchen mit Hyaluronsäure stellen aus diesem Grund eine gute Alternative dar, um die Symptome vaginaler Trockenheit zu lindern.

Gesundheitsredaktion, Kronen Zeitung

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