Sa, 23. Juni 2018

Schwangerschaft

15.09.2017 06:00

Vorsicht vor Keimen im verpackten Salat!

Plastik aufreißen, Blätter und Kräuter in die Schüssel geben, marinieren, fertig. So ein schneller, köstlicher Salat hat mitunter aber einen bitteren "Beigeschmack": Krankheitserreger wie Salmonellen oder Listerien. Immungeschwächte und Frauen, die ein Baby erwarten, müssen aufpassen.

Vorgewaschenes und geschnittenes Grünzeug in der Plastikverpackung bietet Keimen einen guten Nährboden, um sich zu vermehren. Diese Salate müssen besonders gründlich gewaschen werden. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung rät aber Schwangeren überhaupt vom Genuss dieser Produkte ab, weil zum Beispiel Listerien auch das Ungeborene infizieren können. Für gesunde Erwachsene besteht kaum Gefahr, da eine eventuelle Infektion symptomlos oder wie eine leichte Grippe verläuft, manchmal auch mit Erbrechen und Durchfall.

Am besten ist es laut Experten, Salate und Früchte frisch zu kaufen - dann sind sie auch vitaminreicher - , ausgiebig unter fließendem Wasser abzuspülen und rasch zu verbrauchen. Generell gilt: Rohkost und selbst hergestellte Smoothies bis zum Verzehr im Kühlschrank nur kurzfristig und bis höchstens 7 Grad Celsius aufzubewahren. Kräuter für Tees mit sprudelnd heißem Wasser aufgießen. Auf Sauberkeit in der Küche achten, damit Keime (auch von rohem Fleisch!) nicht verbreitet werden. Tücher, Schwämme, Bürsten heiß reinigen und öfter auswechseln.

Eva Rohrer, Kronen Zeitung

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