So, 15. Juli 2018

Ab sofort gültig

14.01.2017 09:46

Gurtenmuffel werden mit Radarfoto gestraft

Harte Zeiten für Verkehrssünder: Ab sofort können Gurtenmuffel und Handytelefonierer am Steuer mittels Radarfotos gestraft werden. Seit Samstag gilt der Fotobeweis bei Vergehen wie Handynutzung am Steuer, Verletzung der Helm- oder Gurtpflicht, mangelnder Kindersicherung und dem Transport von zu vielen Personen. Gesetzliche Grundlage ist die Kundmachung von Änderungen im Kraftfahrgesetz (KFG) und der Straßenverkehrsordnung (StVO).

Neben Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist auch SMSen, das Schreiben von E-Mails und Internetsurfen am Steuer explizit verboten. Viele Menschen greifen dennoch auch während der Fahrt zu ihrem Handy. Durch den Wegfall des sogenannten Anhalteerfordernisses können die Verfehlungen nun auch geahndet werden, wenn sie auf Radaraufnahmen zu erkennen sind. Bislang konnten Gurtmuffel oder Handytelefonierer am Steuer nur bestraft werden, wenn sie von der Polizei angehalten wurden.

"Die besten Regeln helfen nichts, wenn sie nicht auch kontrolliert werden. Wer mit dem Handy am Ohr in eine Radarfalle tappt, wird ab jetzt zusätzlich bestraft. Damit gehen wir gezielt gegen die häufigste Unfallursache Ablenkung am Steuer vor", sagte Verkehrsminister Jörg Leichtfried. Unbeteiligte werden wie bei Radarfotos üblich auf den Fotos unkenntlich gemacht.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.