21.09.2006 13:00 |

Fisch-Mobil

Erfinder baut "Rollstuhl" für seinen Goldfisch

Man weiß es nicht, ob der New Yorker Erfinder Seth Weiner seinem kleinen Goldfisch aus Jux ein wenig Bewegungsfreiheit schenken wollte, oder ihm das an Land doch recht unbewegliche Tier einfach nur leid tut. Der Techniker baute jedenfalls ein abenteuerliches Gefährt mit dem der Fisch samt Glas auf Reisen gehen kann!

Ein Plateau mit drei Rädern, einer Lenksäule und einem Elektromoter dran, eine Stromquelle, eine Kamera und ein kleiner Steuerungskasten samt Computereinheit. Das sind im wesentlichen die Bauteile für Seth Weiners „Goldfisch-Rollstuhl“. Sein Fisch geht damit auf Entdeckungsreise durch die Wohnung, denn die Schwimmrichtung im Goldfischglas wird direkt auf die Lenksäule übertragen.

In einem Video, das sich über ein paar Ecken den Weg in die YouTube-Community gebahnt hat, führt der Erfinder aus New York das Fisch-Mobil vor. Relativ gemächlich, dafür sanft und gleichmäßig, setzt sich der Rollstuhl in Bewegung, sobald sich das Tier der Glaswand von einer bestimmten Richtung nähert.

Die Kamera, die an einem Ausleger über dem Goldfischglas baumelt, streamt ein Video an die Computereinheit unter dem Plateau. Der PC wertet die Informationen aus und erkennt daran, wohin der Fisch will – oder zumindest, erkennt er, wohin sich der Fisch im Glas bewegt...

Seine Erfindung nennt Seth Weiner „Terranaut“ – ein Landgefährt für Seebewohner also. Das Superhirn arbeitet mittlerweile an einer neuen Idee. Dabei handelt es sich um einen Roboter namens „Subtext“. Die Maschine tippt Liebesbriefe auf einer mechanischen Schreibmaschine ab und hackt an den entscheidenden Stellen richtig dramatisch und mit entsprechendem Druck auf die Tasten ein.

Den Link zum Video des „Terranaut“ und ein Video zu Seths neuer Erfindung „Subtext“ findest du in der Infobox!

Donnerstag, 17. Juni 2021
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