Am 17. Jänner wurde ein Immobilienmakler in seiner Wohnung in der Linzer Innenstadt getötet. Das Opfer wies am gesamten Körper Hämatome auf und war an Beinen und Händen gefesselt. Eine extra eingerichtete Sonderkommission hat ihre Arbeit mittlerweile beendet, der Täter ist aber noch immer unbekannt.
Wenn es so weitergeht, wird’s noch was für die „Cold Case“-Ermittler: Seit mehr als drei Monaten versucht das Landeskriminalamt OÖ, den Mord an einem Immobilienmakler zu klären. Dieser war in der Nacht von 17. auf 18. Jänner in seinem Penthouse in der Harrachstraße zu Tode gefoltert worden.
Am gesamten Körper Hämatome
Aus dem damaligen Polizeibericht: „Der Bruder des Opfers fand die Leiche des 49-Jährigen am frühen Nachmittag des 19. Jänners am Fußboden des Badezimmers liegend. Das Opfer wies am gesamten Körper Hämatome auf und war an Beinen und Händen gefesselt. Einbruchsspuren konnten keine festgestellt werden.“
Wir haben an sich bei den Mordfällen eine schöne Aufklärungsbilanz. Bei dem konkreten Fall ist es einfach noch nicht so weit.
Gottfried Mitterlehner, Leiter des LKA OÖ
Auch das Handy des Ermordeten ist seither verschwunden, hingegen sollen Drogen in der Nobel-Bleibe entdeckt worden sein. Ein Indiz erfuhren die Ermittler aus der „Krone“: Wir deckten damals auf, dass sich das spätere Opfer in der Tatnacht bei einem nahen Lokal zwei Pizzen bestellt hatte.
„Wir geben unser Bestes“
Seither tappen die Kriminalisten offenbar noch immer im Dunkeln. LKA-Chef Gottfried Mitterlehner hofft trotzdem weiter auf den zündenden Funken: „Wir haben mit einer referatsübergreifenden Sonderkommission aus dem großen Umfeld des Opfers eine Unmenge von Daten zusammengetragen. Das wird nun alles abgearbeitet. Wir geben unser Bestes, da können Sie sicher sein.“ Aktuell sei nur noch die Abteilung „Leib und Leben“ am Fall dran.
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