Die Mini-Gasturbine, entwickelt von einem 20-köpfigen Team des Massachusetts Institute of Technology, sieht einer Flugzeug-Turbine gar nicht mal so unähnlich. Auch hier gibt es einen Verdichter, eine Verbrennungskammer und eine sich drehende Turbine. Der Unterschied: Ähnlich einem Computerchip wurden alle Bestandteile der Mini-Turbine aus Silizium geätzt.
Für den nötigen Antrieb sollen bis zu 20.000 Umdrehungen pro Sekunde sorgen - das entspricht 1.200.000 Touren pro Minute. Das kleine Düsenwunder kommt so auf eine Leistung von 10 Watt Strom - etwa zehn Mal mehr Energie als in einem Akku vergleichbaren Gewichts. Damit die Turbine nicht überhitzt, wird per Luft gekühlt. Was mit den heißen Abgasen passiert, ist nicht bekannt.
Sollte das ehrgeizige Projekt der Wissenschaftler den Sprung zur Serienreife schaffen, dann könnten Handys, Notebooks und Co. schon bald mit den Mini-Gasturbinen betrieben werden.
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