Sa, 18. August 2018

Tidal-Dementi

15.09.2016 13:59

Apple will keine anderen Streaming-Dienste kaufen

Die Spekulationen über ein Interesse von Apple an dem Musikstreaming-Dienst Tidal des Rapstars Jay Z haben sich endgültig zerschlagen. "Wir sind nicht auf den Kauf irgendeines Streaming-Dienstes aus", sagte Apple-Manager Jimmy Iovine der Website "Buzzfeed" in einem Interview. "Wir laufen unser eigenes Rennen."

Im Sommer hatte unter anderem das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen von Gesprächen zwischen Apple und Tidal berichtet. Jay Z versucht, seinen Streaming-Dienst mit einem Exklusiv-Angebot bekannter Künstler wie seiner Ehefrau Beyoncé attraktiver zu machen und nimmt dafür auch hohe Kosten in Kauf.

Spotify ist Streaming-Marktführer
Marktführer im Musikstreaming, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden, ist Spotify aus Schweden. Der Pionier des Geschäftsmodells erreichte inzwischen die Marke von 40 Millionen zahlenden Abo-Kunden und wuchs zuletzt deutlich schneller als die Nummer zwei Apple Music.

Bei Spotify kamen seit der vergangenen Nutzerzahlenmeldung Mitte März rund zehn Millionen Abo-Kunden hinzu. Spotify hat auch eine Gratis-Version und nach Stand von Juni insgesamt mehr als 100 Millionen aktive Nutzer. Apple Music, das auf ein werbefinanziertes kostenloses Angebot verzichtet, hat nach Angaben von vergangener Woche 17 Millionen Abo-Kunden - zwei Millionen mehr als Anfang Juni.

Beobachter rechneten Apple gute Chancen aus
Beim Start von Apple Music im Sommer 2015 hatten einige Branchenbeobachter erwartet, dass Apple dank der starken Position im Download-Geschäft und der vorinstallierten Musik-App auf dem iPhone den Streaming-Markt schnell aufrollen könnte. In der gerade eingeführten neuen iPhone-Software iOS 10 gestaltete Apple auch die Musik-App um und will jetzt unter anderem die vorgeschlagenen Playlisten besser personalisieren.

Der Musik-Manager und Produzent Iovine war mit der Übernahme des Kopfhörer-Anbieters Beats zu Apple gekommen, zu dem auch ein Streaming-Musikdienst gehörte. Apple setzte zuvor vor allem auf den Verkauf von Songs zum Herunterladen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Seien Sie live dabei!
Ganz Linz feiert mit der „Krone“
Oberösterreich
Justins vorne
Diese Stars sollen gut bestückt sein
Stars & Society
Nebenhöhlenentzündung
Verstopfte Nase auch im Sommer
Gesund & Fit
Vergessen und teuer
Wirklich wahr: Bund betreibt Skiverleih
Österreich
Auch Cobra im Einsatz
Kneissl-Hochzeit: Ausnahmezustand in Weinbergen
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.