Trauung verweigert:

Anwalt klagt, weil er Computer nicht heiraten darf

Elektronik
04.07.2016 17:25

Was wie ein schlechter Scherz klingt, meint Chris Sevier aus dem US-Staat Utah tatsächlich ernst: Der studierte Anwalt klagt die Behörde, weil er seinen Computer nicht ehelichen darf.

Sevier bezeichnet sich als "Maschinisten", also jemanden, der sich zu technischen Apparaten sexuell hingezogen fühlt. Sein skurriles Argument dazu: Nachdem gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt seien, müssten auch Beziehungen zwischen Mensch und Maschinen legitimiert werden.

Vor Gericht warf er nun ein, er fühle sich "als Angehöriger einer sexuellen Minderheit in seinen Grundrechten verletzt". Der Staat Utah als Beklagter wollte sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern.

Der zuständige Standesbeamte Bryan Thompson ließ sich jedoch zu folgendem Satz hinreißen: "Nach zehn Jahren im Amt überrascht mich hier nichts mehr."Chris Sevier hat sich in seinen Computer verliebt, den er nun heiraten möchte. Das Standesamt von Utah weigerte sich - und wird nun geklagt!

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