Mo, 24. September 2018

Digitale Gefahr:

02.06.2016 09:35

Hacker haben US-Notenbank ins Visier genommen

Die US-Notenbank Fed ist internen Berichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrfach Ziel von Hackerangriffen geworden. In den Reuters vorliegenden Akten wurden zwischen 2011 und 2015 mehr als 50 Verstöße gegen den Datenschutz festgestellt. Mehrere davon tragen den Vermerk "Spionage". Ob dahinter ausländische Regierungen, Konzerne oder Privatpersonen standen, blieb offen.

Reuters hatte die Herausgabe der Fed-Papiere auf Basis der Gesetze zur Informationsfreiheit erreicht. Allerdings wurden Passagen geschwärzt, die als vertraulich eingestuft werden.

Die Fed-Dokumente bezogen sich auf Angriffe auf die Arbeit des in Washington angesiedelten Direktoriums der Notenbank, nicht jedoch auf die zwölf regionalen Ableger. Demnach wurden allein acht Mal Hackerangriffe in den Jahren 2011 bis 2013 festgestellt, als die Fed im Kampf gegen die Wirtschaftskrise massenweise US-Staatsanleihen am Markt aufkaufte.

Notenbanken: Gefundenes Fressen für Hacker
Das Thema Cyber-Sicherheit bei Notenbanken war zuletzt durch eine Hacker-Attacke auf die Zentralbank Bangladeschs in den Fokus gerückt. Über das internationale Zahlungsverkehrssystem Swift erbeuteten möglicherweise aus Nordkorea stammende Angreifer 81 Millionen Dollar.

Dass der Schaden nicht größer ausfiel, lag nur an einem Tippfehler in einem Überweisungsformular, der eine Bank hellhörig werden ließ. Swift will nun einen Plan vorlegen, wie das System sicherer gemacht werden kann.

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