"Tera- 10" des französischen Herstellers Bull wird von der französischen Atomenergiebehörde genutzt. Mit einer Rechenleistung von 42,9 Teraflops rangiert er weltweit auf dem fünften Platz.
US-Computer dominieren
Der US-Spitzenreiter "Blue Gene/L" steht im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien im Dienst der US- Atomsicherheitsbehörde NNSA. Die Anlage führt die Weltrangliste mit großem Abstand an und ist bis heute das einzige System, das die Leistung von 100 Teraflops übertroffen hat. Der schnellste Verfolger, ein IBM-Rechner am Thomas J. Watson Research Center in New York, kommt gerade einmal auf 91,3 Teraflops.
Mehrzahl der Supercomputer von IBM
Europa wurde nach Angaben der "Top 500"- Herausgeber mit nur noch 83 Systemen inzwischen von Asien überholt, wo 93 der Anlagen stehen. Die USA führen bei der Nutzung der Hochleistungsrechner mit 298 der 500 Supercomputer. Mit Abstand die meisten Hochleistungsrechner liefert IBM. Von dem US-Computerkonzern stammen 48,6 Prozent der gelisteten Anlagen mit 54,3 Prozent der erzielten Rechenleistung, gefolgt von Hewlett- Packard mit 30,8
Prozent der Systeme und 17,5 Prozent der Leistung.
Wissenschaftler erheben Super-PC-Liste
Auch in den folgenden Ausgaben der zwei Mal jährlich erscheinenden "Top 500" werde das kalifornische System seine Spitzenposition weiter behaupten, schätzen die Herausgeber der Liste. Seit 1993 gibt Hans Werner Meuer, Professor an der Universität in Mannheim, mit drei weiteren Wissenschaftlern die Weltrangliste der 500 schnellsten Rechner heraus. Die aktuelle Ausgabe wurde zum Auftakt der International Supercomputer Conference in Dresden veröffentlicht.
Technik zur Erforschung des Universums
Die neu aufgerüstete Rechenanlage des Forschungszentrums Jülich in Deutschland dient unter anderem der Medizin und der Umweltforschung und trägt auch zur Erforschung der Geschichte des Universums bei. Die Forscher erhoffen sich mit diesem System auch, bis zu 100 Millionen neue Galaxien zu entdecken.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.