12.05.2015 09:27 |

Kampf gewonnen!

Jennifer Lawrence schließt Lohnlücke

Jennifer Lawrence trägt dazu bei, der Lohnlücke zwischen männlichen und weiblichen Hollywood-Darstellern ein Ende zu setzen. Die 24-jährige Schauspielerin hat für ihre Rolle in der Science-Fiction-Romanze "Passenger" an der Seite von Chris Pratt eine Top-Gage von umgerechnet 18 Millionen Euro ausgehandelt und verdient damit deutlich mehr als ihr männlicher Co-Star.

Wie das Portal "The Hollywood Reporter" berichtete, hat die junge Oscarpreisträgerin den Deal mit der damaligen Sony-Pictures-Präsidentin Amy Pascal ausgehandelt. Tom Rothman, der neue Chef von Sony, soll damit aber ganz und gar nicht einverstanden gewesen sein, konnte die Gage für die sympathische Schauspielerin aber auch nicht mehr drücken. Mit diesem Deal rückt der Star in die Riege der Hollywood-Topverdiener wie Leonardo DiCaprio, Robert Downey Jr. und ihrem Lieblingskollegen Bradley Cooper auf.

Im Zuge des Hacking-Angriffs auf Sony Pictures waren zuvor E-Mails bekannt geworden, die offenbarten, dass Lawrence und Amy Adams in dem oscarnominierten Film "American Hustle" deutlich weniger verdienten als ihre männlichen Co-Stars Christian Bale, Jeremy Renner und Cooper. Lawrence und Adams kämpfen seitdem für eine finanzielle Gleichberechtigung von Frauen in Hollywood. Zumindest für sich hat Lawrence den Kampf nun gewonnen.

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