09.03.2006 16:30 |

Top-Schädlinge

Trojaner sind gefährlichste Bedrohung

Trojaner sind in den vergangenen Jahren zur gefährlichsten Bedrohung im Internet geworden und haben damit Viren und Würmern den Rang abgelaufen. Anbieter von Lösungen für IT- Sicherheitsbedrohungen wie das Unternehmen Sophos arbeiten darum verstärkt daran, Administratoren von Firmennetzwerken Lösungen an die Hand zu geben, die die Schadprogramme (Malware) von den Rechnern fern halten. "Derzeit sind rund 120 000 Schadprogramme im Umlauf, monatlich kommen rund 1500 dazu", sagt Sophos-Geschäftsführer Steve Munford.

Während Viren, Würmer und Trojaner früher überwiegend von jungen Leuten geschrieben worden, um andere zu beeindrucken, sei die Programmierung der Malware inzwischen meist finanziell motiviert. "Der früher unkoordinierte Vandalismus ist durch gezielte kriminelle Aktivitäten abgelöst worden", sagte Munford. Spam sei inzwischen eine weltweite Industrie geworden.

Eine besondere Herausforderung für Firmen sei zudem die immer komplexer werdende IT-Struktur. "Rechner werden nicht mehr nur von einem festen Arbeitsplatz aus bedient, sondern müssen mobil sein." Sophos stellte auf der Messe die nach eigenen Angaben erste integrierte Sicherheitslösung sowohl für unternehmensinternen E-Mail- Verkehr als auch für die Kommunikation nach außen vor, die Hardware, Software und Beratung aus einer Hand liefert.

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