Die Neos haben ein neues Wien-Paket geschnürt. Was daran besonders verwundert ist, dass das Einhalten von Gesetzen anscheinend nicht von allen Flüchtlingen erwartet wird.
Bislang war der durchschnittliche Wiener der Meinung: Die Gesetze in diesem Land gelten für alle gleichermaßen. Und, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, auch Zuwanderer haben sich an das Regelwerk zu halten.
Die Wiener Neos sehen das offenbar anders und haben ein neues Wien-Paket geschnürt, das die Partei nun veröffentlicht hat. Darin werden die Zuwanderer in drei Gruppen kategorisiert:
Heißt: Es müssen sich aus Sicht der Neos längst nicht alle an Gesetze halten, nur Premium-Zuwanderer treten in den exklusiven Club der Rechtschaffenen ein. Alles darunter: Anarchie. Man könnte das Wien-Paket getrost ignorieren – würden die Neos nicht die Integrationsstadträtin stellen.
Grafische Darstellung wohl doch misslungen
„Die Idee war, die verschiedenen Aspekte gelungener Integration, von Sprache über Arbeit bis zum respektvollen Zusammenleben, pointiert darzustellen“, erklärt ein Neos-Sprecher. „Die grafische Darstellung in Einteilung in Paketen war dabei misslungen. Gesetze einzuhalten und die Rechte anderer zu respektieren, ist selbstverständlich.“ Eine Premium-Schnapsidee also.
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