Die gestrige Jahreshauptversammlung des SCR Altach verdeutlichte, dass die wirtschaftlich schwierige Lage auch an den Sportvereinen nicht spurlos vorbeigeht. Erstmals seit Langem müssen die Rheindörfler ein kleines Minus schreiben – was aber im nächsten Geschäftsjahr wieder verschwunden sein wird.
Bei einem Gesamtumsatz von mehr als 12,7 Mio. Euro gab es einen Abgang von knapp mehr als 260.000 Euro. „Im Wesentlichen geht es um veränderte Rahmenbedingungen und Umsatzeinbrüche bei Firmen, die ihr Sponsoring verringern mussten“, sagt Geschäftsführer Christoph Längle. Die Rheindörfler, die über viele Jahre stets ein positives Wirtschaftsergebnis abgeliefert haben, werden diesen Abgang im nächsten Geschäftsjahr wegstecken können. Präsident Peter Pfanner ordnete das Ergebnis ein: „In der momentan herausfordernden wirtschaftlichen Lage ist klar, dass diese auch vor dem Fußball nicht Halt macht.“
Der sportliche Rückblick ist ein erfreulicher: Zum ersten Mal erreichte der Vorarlberger Klub das ÖFB-Cupfinale, das gegen den späteren Meister LASK verloren wurde.
Neue Gesichter
Personell gab es Veränderungen: Martin Kessler und Thomas Lorünser sind aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Jonas Bösch hat den Ausschuss verlassen, neu sind Christof Pointner und Barbara Zgubic, die sich um den Mädchenfußball kümmern wird.
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