Seit sieben Jahrzehnten transportiert die Karrenseilbahn Einheimische wie Gäste auf den Dornbirner Hausberg. Zum 70-jährigen Bestehen startet ab 9. November eine Festwoche. Seilbahnnutzer dürfen sich über vergünstigten Fahrpreise freuen.
Was im November 1956 mit Kabinen für lediglich 15 Personen begann, hat sich zu einer der meistgenutzten Freizeiteinrichtungen des Rheintals entwickelt. Die Geschichte des Dornbirner Hausbergs war dabei über die Jahrzehnte von Modernisierungen, aber auch von unerwarteten Zwischenfällen geprägt. Nach dem Neubau im Jahr 1996, bei dem auch das Panoramarestaurant entstand, machten der Bahn wiederholt Unwetter zu schaffen.
Dramatische Rettungsaktion im Sommer 2025
Der Orkan „Lothar“ beschädigte Ende 1999 die Infrastruktur durch den Abwurf eines Tragseils schwer und erzwang einen einmonatigen Stillstand. Erst im vergangenen Sommer sorgte ein Sturmereignis erneut für einen Seilüberwurf, der eine mehrwöchige Betriebspause nach sich zog. Für Aufsehen im kleineren Rahmen sorgte ein Vorfall im Jänner 2024, als eine Maus durch ein durchnagtes Kabel die gesamte Anlage vorübergehend lahmlegte.
Heute präsentiert sich die Seilbahn technisch auf dem neuesten Stand. Nach dem Tausch der Steuerung und dem Umbau der Talstation im vergangenen Jahr stellt sich der Betrieb auf den Ansturm der Jubiläumswoche vom 9. bis 15. November ein. Zum Geburtstag gelten Sondertarife: Sämtliche Fahrgäste befördert die Bahn während der Festwoche für 7 Euro für Berg- und Talfahrt. Personen des Jahrgangs 1956, die gemeinsam mit der Seilbahn ihren 70. Geburtstag feiern, nutzen die Anlage in diesem Zeitraum kostenlos.
Direkt im Anschluss an die Feierlichkeiten stellt die Bahn vorübergehend ihren Betrieb ein. Ab dem 15. November um 18 Uhr bleiben Seilbahn und Gastronomie bis einschließlich 27. November wegen der jährlichen Herbst-Revision geschlossen. Neben den standardmäßigen Routine- und Sicherheitskontrollen werden Überholungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Um die Sicherheit an der Stütze weiter zu optimieren, werden die aktuellen Tragseilsicherungen durch neue Sicherungsbriden ersetzt.
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