Das Stimmungsbarometer der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg hellt sich minimal auf und klettert für das dritte Quartal 2026 von 58 auf 60 Punkte. Die Umsätze allerdings gaben im Schnitt um ein Prozent nach.
„Von einer echten Aufbruchstimmung kann allerdings noch keine Rede sein“, betont Spartenobmann Dieter Bitschnau. Viele Kunden würden ihre Investitionsentscheidungen verschieben oder die Ausgaben reduzieren. „Das erschwert die Gewinnung neuer Aufträge und begrenzt die Wachstumsmöglichkeiten.“ Für fast die Hälfte der Betriebe (45 Prozent) sind gekürzte Kundenbudgets derzeit die größte Bremse. Halt geben den Unternehmen vor allem treue Stammkunden und Folgeaufträge.
Licht am Horizont
Trotz des zähen Umfelds blickt die Branche vorsichtig optimistisch nach vorne. Österreichweit rechnen Wirtschaftsforscher für 2026 mit einem Plus bei der Bruttowertschöpfung von 2,2 Prozent. Als Motor für Digitalisierung und künstliche Intelligenz bleibt der Sektor unverzichtbar. Damit dieser Motor wieder voll anspringt, braucht es laut Bitschnau aber vor allem wieder mehr Investitionsfreude in den Firmen.
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