Am Wochenende ging die Saison auf Burg Güssing zu Ende: Obwohl heuer erstmals ohne Kultursommer und Musical, zeigt sich die Burgstiftung mit den erreichten Gästezahlen zufrieden. Insgesamt 15.263 Besucher wurden heuer begrüßt.
Für die Burg bedeutete die abgelaufene Saison eine Neupositionierung. Der Kultursommer und das Musical Güssing sind ins neugestaltete Kulturzentrum übersiedelt. Trotzdem kam man mit dem Burgmuseum und den Ausstellungen „Der Pelikan über Güssing. Die Batthyánys auf der Burg“ und „Viele Blicke. Eine Burg“ nahe an die Besucherzahl aus dem Jahr davor heran – damals waren es 16.326.
„Das zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert die Burg Güssing als historisches Wahrzeichen und touristischer Anziehungspunkt für unsere Region hat“, so Stiftungsadministrator Michael Gerbavsits. Mehr als 120 Gruppenführungen wurden gebucht. Das Kombiticket „Burg-Basilika-Batthyány-Gruft“, das einen Besuch der drei bedeutenden historischen Orte ermöglicht, nutzten 350 Personen.
Erinnerung an Clusius
Ein besonderer Akzent wurde im Jubiläumsjahr des berühmten Naturforschers Carolus Clusius gesetzt, der einst in Güssing gewirkt hat. Anlässlich seines 500. Geburtstages wurden auf der Burg neue Blumenbeete angelegt und mit Clusius-Pflanzen bepflanzt.
Zugleich soll die Burg ein Veranstaltungsort bleiben. Das Programm umfasste heuer den Jugend- und Militär-Kreuzweg, einen Abend im Zeichen der Sonnenfinsternis, die Radio Burgenland Disco, die Weintaufe der Burgenländischen Gemeinschaft bis zum Burgkirtag.
„Mir ist es ein Anliegen, solche historischen Plätze zu erhalten und dafür zu sorgen, dass auch kommende Generationen etwas davon haben“, meint Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. In den kommenden Monaten sollen daher neue Ideen zur touristischen Vermarktung entwickelt werden.
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