Sie kämpft seit 17 Jahren an der Seite von PeTA für den Tierschutz. Insgesamt war Alena Gerber bereits in acht Kampagnen der Tierschutzorganisation zu sehen. Die neueste Aktion des Topmodels war ein freizügiges Shooting gegen Pelz. Doch auch abseits der Kameras engagiert sich Gerber unermüdlich für Tiere.
Derzeit ist sie gemeinsam mit PeTA in Bukarest. Dort sollen mit einer mobilen Tierklinik Straßenhunde kastriert werden, um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. „Nach dem herrschenden rumänischen Gesetz dürfen nicht kastrierte Straßenhunde einfach getötet werden, die Regierung zahlt sogar Kopfgeld dafür. Für kastrierte Hunde gibt es aber kein Geld“, erklärt Gerber.
Das Posting zeigt sie mit eingefangenen Straßenhunden:
Ihre Liebe zu Tieren wurde ihr nach eigenen Worten bereits in die Wiege gelegt. „Meine Mutter war so verrückt nach Tieren, so wie ich es meine Tochter und ich es heute sind“, erzählt sie. Schon als Kind habe sie jedes aus dem Nest gefallene Vögelchen und jedes verwaiste Igel-Baby mit nach Hause nehmen und aufpäppeln dürfen. Im Laufe ihrer Kindheit lebten bei der Familie Hasen, Katzen, Mäuse, Vögel, Meerschweinchen und zeitweise sogar ein Pferd.
„Null Verständnis“ für Frauen mit Pelz
Heute ist der eigene Zoo etwas kleiner. „Heute habe ich leider nur noch einen Hund und ein Pflegepferd – weil mein Mann leider ein Veto dagegen eingelegt hat, in der Villa Kunterbunt zu leben“, sagt Gerber lachend.
In der neuesten PeTA-Kampagne zeigt Gerber Pelz die kalte Schulter:
Beim Thema Pelz wird die 37-Jährige ernst. Sie habe „einfach null Verständnis dafür“, dass Frauen, darunter auch einige Personen des öffentlichen Lebens, noch immer Pelz trügen. Wenn sie jemanden mit Pelz in der Öffentlichkeit sehe, spreche sie die Person auch darauf an. „Das mache ich jedes Mal und gehe vollkommen auf Konfrontationskurs.“ Einmal sei sie deshalb sogar mit einer Model-Kollegin aneinandergeraten, die eine Pelzkapuze an ihrer Jacke getragen habe und trotz Gerbers Aufklärung keinerlei Einsicht zeigte.
Für Gerber darf Mode zwar schön machen – aber „Schönheit verliert für mich jeden Wert, wenn ein Tier dafür leiden muss.“
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