Das Halloween-Spektakel auf Burg Schlaining (Bezirk Oberwart)n erweist sich als Volltreffer für den Tourismus. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits fix geplant.
Wer heute zu Allerheiligen noch das „Burg Geflüster“ auf Burg Schlaining besuchen möchte, hat Pech gehabt: Sämtliche Tickets sind ausverkauft! Der Ansturm auf das neue Gruselspektakel ist so gewaltig, dass laut Tourismuschef Didi Tunkel bereits Beschwerden enttäuschter Besucher eingehen. Doch den Veranstaltern sind die Hände gebunden: Aufgrund einer behördlichen Auflage dürfen sich maximal 1050 Personen gleichzeitig in der Burg aufhalten. Schon am vergangenen Wochenende mussten die Einlässe zeitweise gesperrt werden.
Das Burg Geflüster hat alle Erwartungen übertroffen. Das Konzept ist voll aufgegangen. Das war ein Turbo für den Tourismus, die Thermen und Gastronomie.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ)
Bild: Eva Manhart
Der Premierenerfolg übertrifft jedenfalls alle Erwartungen der Veranstalter. Erst Anfang der Woche war von 15.000 Gästen die Rede, mittlerweile rechnet Tunkel bis zum heutigen Finale mit rund 17.000 Besuchern. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr zählen die Ausstellungen auf Burg Schlaining normalerweise rund 20.000 Gäste.
Das Halloween-Spektakel erreicht damit in wenigen Wochen beinahe das übliche Jahresaufkommen der historischen Gemäuer in der Burgstadt. „Die Nachfrage nach dem Burggeflüster ist überwältigend und sprengt unsere Erwartungen bei Weitem. Das zeigt, dass wir genau das richtige Angebot zur richtigen Zeit geschaffen haben“, freut sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Hotels, Thermen und Lokale profitieren
Auch für den Tourismus-Chef ist das Konzept voll aufgegangen. Vom Besucherboom profitieren Hotels, Thermen und Gastronomiebetriebe in der Region, so Tunkel. Und eines steht angesichts des enormen Erfolgs für ihn schon jetzt fest: Auch im kommenden Jahr wird es auf Burg Schlaining wieder gruselig. Das gemeinsam von Burgenland Tourismus und den Kultur-Betrieben Burgenland organisierte Spektakel sei schließlich langfristig geplant.Burg soll auch im Advent Besucher anlocken“Gleichzeitig nutzen wir die Synergien“, betont Doskozil mit Blick auf die nächsten Pläne für Burg Schlaining. Der Erfolg macht jedenfalls Lust auf mehr: Schon am 26. November wird die Burg mit dem „Winterwunder Burgenland“ erstmals auch im Advent bespielt.
In Mörbisch geht das Format heuer in die dritte Runde, im Vorjahr wurden dort 30.000 Besucher gezählt. Für Tunkel wird vor allem eines spannend: Ob vom neuen Publikumsmagneten auf der Burg auch der traditionelle „Winterzauber“ im Ort profitiert.
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