Die Nachricht war nicht ohne: Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon investiert in Villach 1,1 Milliarden Euro, um in dem weltweiten Chip-Wettlauf weiter eine Spitzenposition behaupten zu können. Eine gute Nachricht für Österreich und 5800 Mitarbeiter, von denen 2500 in der Forschung und Entwicklung arbeiten. Vom Staat werden 319 Millionen Euro an Förderung fließen, auch kein Klacks.
Aber lohnt sich diese Mega-Investition? Allem Anschein nach schon. Mit der Milliarde werden keine neuen Jobs geschaffen, aber die bestehenden gesichert. Es geht um die neueste High-Tech-Generation.
Ist diese Milliarden-Investition ein Beweis für den tollen Standort Österreich? Das wohl nicht, aber schon ein Zeichen, dass es bei uns Regionen mit besonderen Qualitäten (auch bei den Beschäftigten) gibt.
Und mit der Vorstandsvorsitzenden Sabine Herlitschka eine Top-Managerin, die seit Jahren für eine positive, leistungsorientierte Unternehmenskultur sorgt.
Sie gehört mit dem Infineon-Team zu jenen, deren Verlässlichkeit bei so einer Groß-Investition unverzichtbar ist. Wir haben hohe Energie- und Personalkosten, aber die Produktivität stimmt. Nur so kann man im globalen Wettbewerb mitmischen.
Nochmals: Mit der Milliarde entstehen keine neuen Jobs, aber die bestehenden werden gesichert. Das ist schon sehr viel, in Zeiten wie diesen...
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