In unseren unsicheren Zeiten sind sie selten geworden: gute Nachrichten. Da sticht das eindeutige Bekenntnis von Infineon zum Kärntner Standort hervor – bis 2034 werden 1,1 Milliarden Euro investiert. Die politischen Reaktionen fallen einhellig positiv aus.
Oft hört man Bekenntnisse großer Konzerne zu heimischen Standorten, doch bei Infineon Austria lässt man diesen auch finanzkräftige Taten folgen. So flossen von 2018 bis 2024 1,6 Milliarden Euro in eine neue Chipfabrik für 300-Millimeter-Dünnwafer. Und am Dienstag wurde wieder eine große Investition in den Kärntner Standort verkündet: 1,1 Milliarden Euro, um in Villach die weltweite erste Hochvolumenfertigung für Galliumnitrid-Leistungshalbleiter aufzubauen.
„Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität entstehen dort, wo aus exzellenter Forschung industrielle Wertschöpfung wird. Genau hier setzen wir mit unserem Leuchtturmprojekt an“, erklärte dazu Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria. Rückenwind für das Projekt kommt auch vom Bund – 319 Millionen Euro werden beigesteuert. In Kärnten selbst zeigt sich die Politik begeistert.
Wir bringen aus Österreich heraus Innovation in die Anwendung, stärken unsere technologische Führungsrolle und sichern hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Austria
Bild: Infineon
„Die enorme Qualität des Standorts“
„Wenn die weltweit führende Technologie für die Chips der nächsten Generation – die für die rasant wachsende KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Robotik dringend gebraucht wird – im großen Stil in Kärnten gefertigt wird, zeigt das die enorme Qualität unseres Standorts“, betont Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ). „Kärnten spielt damit offiziell in der obersten Liga der globalen Technologie-Zentren.“
Regierungskollege und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) stimmt zu: „Wir sind für globale Innovationstreiber weiterhin attraktiv. Arbeitsplätze, Wertschöpfung und nicht zuletzt ein enormer Impuls für den F&E-Bereich gehen damit Hand in Hand.“ Er streicht die finanzielle Unterstützung des Bundes hervor: „Das bestätigt ganz klar das Vertrauen in Kärntens Standortqualität.“
Bedeutung für Arbeitsplätze und Wertschöpfung
Solche Groß-Investitionen sorgen natürlich im ganzen politischen Spektrum für Begeisterung. „Dass Infineon über eine Milliarde in den Standort Villach investiert, ist endlich wieder einmal ein sehr positives Zeichen für Kärnten“, so FP-Chef Erwin Angerer. „Über 37.000 Arbeitsplätze wurden seit 2023 in der österreichischen Industrie abgebaut. Umso wichtiger ist diese Investition von einem unserer Leitbetriebe in Kärnten, die Arbeitsplätze sichert und auch schafft.“
Und Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer betont die Sekundäreffekte: „Rund um Infineon kann sich ein spannendes wirtschaftspolitisches Umfeld und Ökosystem weiter aufbauen, gerade auch im Forschungsbereich. Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Innovation, Forschungsimpulse – all diese Elemente sind mit der gigantischen Summe von über einer Milliarde Euro verbunden.“
Gerade in diesen unsicheren Zeiten kann so ein wichtiges Projekt die allgemeine durchwachsene Stimmung retten. Wie sehen Sie das? Bei unserer Umfrage können Sie uns Ihre Meinung sagen.
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