Infineon investiert

1,1 Milliarden Euro für neues „Leuchtturmprojekt“

Kärnten
27.10.2026 18:00

In unseren unsicheren Zeiten sind sie selten geworden: gute Nachrichten. Da sticht das eindeutige Bekenntnis von Infineon zum Kärntner Standort hervor – bis 2034 werden 1,1 Milliarden Euro investiert. Die politischen Reaktionen fallen einhellig positiv aus.

Oft hört man Bekenntnisse großer Konzerne zu heimischen Standorten, doch bei Infineon Austria lässt man diesen auch finanzkräftige Taten folgen. So flossen von 2018 bis 2024 1,6 Milliarden Euro in eine neue Chipfabrik für 300-Millimeter-Dünnwafer. Und am Dienstag wurde wieder eine große Investition in den Kärntner Standort verkündet: 1,1 Milliarden Euro, um in Villach die weltweite erste Hochvolumenfertigung für Galliumnitrid-Leistungshalbleiter aufzubauen.

„Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität entstehen dort, wo aus exzellenter Forschung industrielle Wertschöpfung wird. Genau hier setzen wir mit unserem Leuchtturmprojekt an“, erklärte dazu Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria. Rückenwind für das Projekt kommt auch vom Bund – 319 Millionen Euro werden beigesteuert. In Kärnten selbst zeigt sich die Politik begeistert.

Zitat Icon

Wir bringen aus Österreich heraus Innovation in die Anwendung, stärken unsere technologische Führungsrolle und sichern hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Austria

„Die enorme Qualität des Standorts“
„Wenn die weltweit führende Technologie für die Chips der nächsten Generation – die für die rasant wachsende KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Robotik dringend gebraucht wird – im großen Stil in Kärnten gefertigt wird, zeigt das die enorme Qualität unseres Standorts“, betont Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ). „Kärnten spielt damit offiziell in der obersten Liga der globalen Technologie-Zentren.“

Regierungskollege und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) stimmt zu: „Wir sind für globale Innovationstreiber weiterhin attraktiv. Arbeitsplätze, Wertschöpfung und nicht zuletzt ein enormer Impuls für den F&E-Bereich gehen damit Hand in Hand.“ Er streicht die finanzielle Unterstützung des Bundes hervor: „Das bestätigt ganz klar das Vertrauen in Kärntens Standortqualität.“

Bedeutung für Arbeitsplätze und Wertschöpfung
Solche Groß-Investitionen sorgen natürlich im ganzen politischen Spektrum für Begeisterung. „Dass Infineon über eine Milliarde in den Standort Villach investiert, ist endlich wieder einmal ein sehr positives Zeichen für Kärnten“, so FP-Chef Erwin Angerer. „Über 37.000 Arbeitsplätze wurden seit 2023 in der österreichischen Industrie abgebaut. Umso wichtiger ist diese Investition von einem unserer Leitbetriebe in Kärnten, die Arbeitsplätze sichert und auch schafft.“

Und Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer betont die Sekundäreffekte: „Rund um Infineon kann sich ein spannendes wirtschaftspolitisches Umfeld und Ökosystem weiter aufbauen, gerade auch im Forschungsbereich. Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Innovation, Forschungsimpulse – all diese Elemente sind mit der gigantischen Summe von über einer Milliarde Euro verbunden.“

„Die Stimme Kärntens“
Wie ist die Stimmungslage in Kärnten?

Gerade in diesen unsicheren Zeiten kann so ein wichtiges Projekt die allgemeine durchwachsene Stimmung retten. Wie sehen Sie das? Bei unserer Umfrage können Sie uns Ihre Meinung sagen.

Loggen Sie sich auf krone.at ein bzw. erstellen Sie ein Konto auf krone.at – wie das geht, erfahren Sie hier. Beantworten Sie anschließend die Fragen (siehe unten) – es gibt keine falschen Antworten! Die Teilnahme dauert maximal vier Minuten.

Unter allen Teilnehmenden verlosen wir drei digitale Jahresvignetten für Pkw – darin eingeschlossen sind natürlich auch jene Userinnen und User, die bereits in den vergangenen Wochen unsere Umfrage „Die Stimme Kärntens“ ausgefüllt haben. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis inkl. 1. November 2026 möglich. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Ihre Antworten bleiben anonym!
Keine Sorge: Was Sie antworten, ist nicht nachvollziehbar – Ihre Anonymität bleibt jedenfalls gewahrt. Die Anmeldepflicht auf krone.at ist eine wichtige technische Beschränkung: So verhindern wir gezielte Beeinflussung – zum Beispiel, dass einzelne Personen ihre Stimme beliebig oft abgeben oder „Die Stimme Kärntens“ durch automatisierte Mehrfachteilnahmen verzerrt wird. An der Befragung kann nur teilnehmen, wer über ein aktives Profil auf krone.at verfügt. Und: Jedes Profil kann nur einmal mitmachen.

Sollten Sie Fragen zur Anmeldung oder zur Befragung bei www.krone.at haben, dann können Sie uns unter kaerntner@kronenzeitung.at oder 057060/52040 kontaktieren.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung