Die Uni-Sparpläne der Bundesregierung lassen weiter die Wogen hochgehen. Die Rektoren der Medizin-Uni Innsbruck und der Uni Innsbruck rechnen mit negativen Folgen für Forschung, Lehre, aber auch für die Patientenversorgung.
Die Leistungsvereinbarung für die drei Jahre 2028 bis 2030 sieht 16 Milliarden Euro für Österreichs Hochschulen vor. Die Unis haben vorgerechnet, dass 18 Milliarden Euro nötig wären. „Was derzeit auf dem Tisch liegt, wird die Universitätslandschaft in Österreich und die Medizinischen Universitäten nachhaltig schädigen“, ist Gert Mayer, Rektor der Med-Uni Innsbruck, überzeugt.
„Läuft auf Personalkürzungen hinaus“
An der Medizinischen Universität Innsbruck heißt es, Einsparungen würden alle Bereiche – von der medizinischen Forschung über die Lehre bis hin zur klinischen Versorgung – betreffen. Letztlich werde es auf Personalkürzungen hinauslaufen.
Auch an der Uni Innsbruck spricht man von drastischen Auswirkungen aufgrund der geplanten Einsparungen. Wie diese konkret aussehen werden, sei derzeit noch nicht absehbar. „Aber es ist völlig klar, dass wir künftig weniger forschen und weniger lehren können“, ist Rektorin Veronika Sexl überzeugt.
In einer Zeit, in der die Gesellschaft vor großen Herausforderungen stehe, sei das Sparen bei der Forschung die falsche Entscheidung, heißt es.
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