Der Regierungsentwurf zur Neuordnung des Wehrdienstes wurde kürzlich in Begutachtung geschickt. Daraus geht hervor, dass die Reform das Budget bis 2031 mit rund einer Milliarde Euro belasten wird.
Ein wesentlicher Teil der Mehrkosten entsteht durch die Verlängerung und Intensivierung der Wehrdienstausbildung sowie die verstärkte Einbindung der Miliz. Die Reform sieht bekanntlich einen sechsmonatigen Grundwehrdienst mit anschließender einmonatiger Truppenausbildung und insgesamt 60 verpflichtenden Milizübungstagen in weiterer Folge vor.
Die Berechnungen gehen von jährlich rund 15.500 Wehrpflichtigen aus. Bis 2032 soll die Mobilmachungsstärke des Bundesheeres damit auf 75.000 Personen anwachsen.
Dagegen machen sich die eingepreisten Aufwendungen für den Zivildienst vergleichsweise gering aus. Für die Phase der freiwilligen Inanspruchnahme in den Jahren 2027 und 2028 werden die Zusatzkosten auf jeweils rund 1,6 Millionen Euro geschätzt.
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