Vier afrikanische Topläufer und ein deutsches Zwillingspaar wollen bei der 19. Auflage des 3-Länder-Marathon voll angreifen, die Bestmarken sind sicher in Reichweite. Die 17.000 Teilnehmer bedeuten zudem einen weiteren Rekord beim Laufevent im Ländle.
Die Vorzeichen für einen schnellen 19. 3-Länder-Marathon stehen gut, ein hochkarätiges Elitefeld nimmt die Rekorde ins Visier. Vor allem bei den Herren ist die Zielsetzung am Sonntag klar: Der seit 2023 bestehende Streckenrekord von Mark Kiptoo (Ken/2:09:15 Stunden) soll fallen. Gleich vier Läufer aus Afrika sind dazu fähig. Der Äthiopier Fikre Bekele Tefera und die Kenianer Robert Kipkemboi, Cosmas Lagat und Kiprop Limo blieben alle schon unter oder knapp bei der bestehenden Bestmarke. Bei den Frauen steht mit Debbie Schöneborn eine deutsche Olympionikin im Mittelpunkt, unterstützt von ihrer Zwillingsschwester Rabea. „Ein Marathon hat 42,195 Kilometer, auch die Tagesverfassung spielt eine große Rolle. Für mich steht deshalb im Vordergrund, dass wir ein spannendes Rennen erleben, sich die Läufer bis zum Schluss pushen und wir am Ende vielleicht einen neuen Streckenrekord feiern können“, sagt Rennleiter Günter Ernst.
So viele wie nie zuvor
Rekordverdächtig ist die 19. Auflage aber nicht nur an der Spitze. Mit insgesamt 17.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den vielen unterschiedlichen Bewerben verzeichnet der 3-Länder-Marathon so viele Anmeldungen wie noch nie zuvor.
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