Die rot-goldenen Sonnenschirme von Burgenland Tourismus sind gefragter als gedacht. Jetzt können sie in einer einmaligen Aktion von Gastronomie- und Tourismusbetrieben käuflich erworben werden.
Die letzten Achterln im Gastgarten werden langsam mit Jacke getrunken, die Sonnenschirme haben für heuer bald ausgedient. Nur die Nachfrage nach den rot-goldenen Schattenspendern von Burgenland Tourismus hat ausgerechnet jetzt Hochsaison. „Wir sind in den vergangenen Monaten immer wieder gefragt worden, wo man diese Schirme eigentlich kaufen kann“, erzählt Tourismus-Chef Didi Tunkel.
Die ersten 100 Bestellungen bekommen 200 Euro Förderung
Aufgrund der vielen Anfragen sei nun eine einmalige Aktion für die heimische Gastronomie entstanden. Die ersten 100 Bestellungen mit dem Tourismus-Slogan „die Sonnenseite Österreichs“ werden mit jeweils mit 200 Euro gefördert, maximal zehn Schirme pro Besteller.
Ganz billig ist der Platz unter der rot-goldenen Sonne allerdings nicht. Knapp 660 Euro netto abzüglich der Förderung kostet ein Schirm samt Ständer. Bestellt werden kann bis Ende November, ausgeliefert wird Ende Jänner bzw. Anfang Februar. Rechtzeitig also für die nächste Gastgartensaison.
Dass ausgerechnet die „Sonnenseite Österreichs“ jetzt in Schatten investiert? Für den Tourismus-Chef ist kein Widerspruch: „Schatten ist in Zeiten des Klimawandels etwas Wichtiges.“ Vor allem soll mit den Schirmen die rot-goldene Sonne, das Markenzeichen des Burgenlandes, noch sichtbarer werden. In Gastgärten, bei Veranstaltungen und auch in privaten Gärten. Tunkel würde die Schirme am liebsten im ganzen Land sehen: „Von Kittsee bis Kalch.“
Standortmarke ist 15 Millionen Euro wert
Weit herumgekommen ist sie bereits: Sie fährt auf Bussen durchs Land, ist auf Kliniken und Hochschulen ebenso zu finden wie auf heimischen Produkten. Selbst bei der Fußball-WM in Amerika, Kanada und Mexiko war sie auf den Trikots der österreichischen Nationalmannschaft mit dabei. Und das Markenzeichen hat mittlerweile auch einen beachtlichen Wert: Das European Brand Institute bezifferte den Wert der Standortmarke zuletzt mit 15 Millionen Euro.
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