In Scharnstein zeichnet sich das Ende eines langen Streits ab. Nach einem Treffen der Anwälte der Betreiberfirma und des Flugsportvereins halten sich zwar beide Seiten bedeckt, in Insider ist sich aber sicher: Der Rettungshubschrauber bleibt im Almtal.
Vergangene Woche hätte Heli Austria die Basis am Flugplatz Scharnstein räumen müssen. Wie berichtet, hat der ASKÖ Flugsportverein als Vermieter den Vertrag mit dem Betreiber des Rettungshubschraubers gekündigt. Es folgte aber ein Einspruch. Nun trafen sich die Anwälte beider Streitparteien. „Ich kann dazu nichts Näheres sagen“, teilte Michael Lindtner, der Vertreter des Flugsportvereins, der „Krone“ mit.
Umzug ist wohl vom Tisch
Roy Knaus, Chef von Heli Austria, hält sich ebenfalls bedeckt: „Es war ein positives und konstruktives Gespräch, wir arbeiten an einer langfristig tragbaren Lösung.“ Wie diese aussehen könnte, erfuhr die „Krone“ von einem Insider. Demnach soll Heli Austria in der Debatte eine völlige Kehrtwende vollzogen haben. Das Unternehmen kann sich die Übernahme der gesamten Kosten für die Modernisierung des Stützpunktes vorstellen. Damit wären die Pläne für einen Umzug auf den nahe gelegenen Bäckerberg wohl vom Tisch.
Hintergrund dürfte ein sehr guter Draht zu den Grundstückseigentümern sein. Mit der Besitzerin des Bereichs für das neue Gebäude dürfte es eine Einigung geben. Sie soll eine vorzeitige Vertragsauflösung des bis 2030 gültigen Pachtvertrages mit dem Flugsportverein in Erwägung gezogen haben. Die restlichen sechs Grundstücksbesitzer haben sich noch nicht geäußert, das Verhältnis zum Flugsportverein sei aber angespannt.
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