Partei steckt in Krise

SPÖ stellt sich neu auf: Doskozil macht nun Ansage

Innenpolitik
05.10.2026 11:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, ein scharfer Kritiker der Bundes-SPÖ und (Noch)-Chef Andreas Babler, hat sich zur personellen Neuaufstellung der Partei geäußert. Der 56-Jährige schlägt dabei recht versöhnliche Töne an. 

Der Landeshauptmann habe in der Sitzung am Sonntag zugesagt, den „mühsam zustande gekommenen Kompromiss nicht durch öffentliche Kritik zu konterkarieren“, hieß es aus seinem Büro am Montag. Die nun getroffene Vereinbarung soll eine Chance bekommen.

In die Gremien der Bundespartei werde Doskozil dann zurückkehren, „wenn die anvisierte personelle Neuaufstellung vollständig abgeschlossen ist und Andi Babler diesen nicht mehr angehört“, hieß es weiters.

Im April 2021 gab Doskozil – nach einem Dauerstreit mit der damaligen SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner – in einem Brief seinen Rückzug aus der Bundespartei bekannt. Damals war er stellvertretender Parteivorsitzender.

Am Sonntag nahm Doskozil bei der internen Sitzung der roten Landeschefs teil, verließ diese aber als Einziger vorzeitig und war beim öffentlichen Statement Bablers nicht mehr anwesend.

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