Schon zehn Saisontore

Die neue Torgarantie bei den Altacherinnen

Vorarlberg
04.10.2026 18:30

Mit ihren zehn bisherigen Saisontoren hat Altachs Petra Mikulica Brigitta Pulins, die ehemalige Goalgetterin der Rheindörflerinnen, schon fast in den Schatten gestellt. Zwei Treffer fehlen der Kroatin noch, um die Bestmarke der Ungarin zu übertreffen. Fünf Spiele hat sie dafür noch Zeit.

Der Herbst 2025 stand bei den Frauen des SCR Altach noch ganz im Zeichen von Brigitta Pulins. Die Ungarin führte die Torschützenliste an, sicherte den Altacherinnen viele Punkte. Dann aber wechselte Pulins im Januar 2026 zum GC Zürich, die Torgarantie war weg.

Brigitta Pulins stürmt jetzt für Sturm Graz.
Brigitta Pulins stürmt jetzt für Sturm Graz.(Bild: GEPA)

Nun, in der neuen Saison, haben die Rheindörflerin aber wieder eine Goalgetterin gleichen Kalibers. Sogar besser, wenn man auf den direkten Vergleich in der bisherigen Spielzeit schaut. Denn Altachs Petra Mikulica ist in diesem Spieljahr die bisher gefährlichste Angreiferin, führt die Schützenliste mit zehn Toren an. Drei Treffer vor ihrer Ex-Teamkollegin Pulins, die mittlerweile für Sturm Graz kickt. „Petra ist richtig aufgeblüht“, sagt Sportchefin Lisa Metzler, „das macht es natürlich einfacher für uns, wenn jemand da ist, der die Tore macht.“ Pulins kam im vergangenen Herbst auf zwölf Treffer – um die zu übertreffen, hat Mikulica noch fünf Spiele Zeit.

Kapitänin mit Hattrick
Erstmals angeschrieben hat in dieser Saison mit Vera Ellgaß eine weitere Angreiferin der Altacherinnen. Und das machte die Kapitänin in spektakulärer Manier – erst traf die 24-Jährige zweimal innerhalb von nur 60 Spielsekunden, neun Minuten später vervollständigte sie dann sogar ihren lupenreinen Hattrick.

Austria fertigte Rapid ab
Eine ganz klare Sache war das Wiener Stadtderby, da setzte sich die Austria erwartungsgemäß durch. Und gab Liganeuling Rapid nebenbei noch eine Packung mit – 6:0 (3:0)-Endstand. Wesentlich enger ging es da im Spitzenspiel zwischen St. Pölten und Sturm zu. Die Gäste aus der Steiermark – ohne Pulins – führten zur Pause mit 2:1, mussten sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen. Näherten sich aber auf zwei Punkte an.

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