Schiffsschaukel-Drama
Wiesn-Schock: Mitarbeiter muss reanimiert werden
Am letzten Tag des Münchner Oktoberfests ist ein Mitarbeiter bei einem Unfall an einem Fahrgeschäft so schwer verletzt worden, dass er reanimiert werden musste! Schockierte Augenzeugen des Unglücks musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.
Rettungskräfte hätten den 47-Jährigen vor Ort reanimiert, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mitarbeiter der Schiffsschaukel sei von einem der schwingenden Schiffe am Kopf getroffen worden, wird berichtet. Er befinde sich nun im Krankenhaus.
Kriseninterventionsteam vor Ort
Der Unfall an der Schiffsschaukel auf der Oide Wiesn hatte sich laut Polizei am letzten Tag des Oktoberfests gegen 10.15 Uhr ereignet. Der 47-Jährige sei dabei schwerst verletzt worden, hieß es von der Polizei. „Eine Gefahr für die Fahrgäste des Fahrgeschäftes bestand zu keinem Zeitpunkt.“
Ein Kriseninterventionsteam betreute laut Polizei die Zeugen des Unfalls. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
Oktoberfest bereits von zwei tödlichen Unfällen überschattet
Am 21. September war es bereits zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen. Wenige Tage später kam es zu einem Unfall einer Wiesen-Besucherin.
Eine mehr als 90 Jahre alte Rollstuhlfahrerin wollte ein Kutschpferd streicheln, als sich ein Teil des Geschirrs am Rollstuhl verfing. Als das Pferd daraufhin den Kopf hob, kippte der Rollstuhl um und die Seniorin stürzte zu Boden. Sechs Tage nach dem Unfall erlag die Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Besucherrekord geknackt
Im Jahr 2026 waren so viele Menschen auf der Münchner Theresienwiese wie noch nie. Ersten Schätzungen zufolge tummelten sich von 19. September bis 4. Oktober rund 7,4 Millionen Besucher auf dem gewaltigen Festgelände. 6,7 Millionen Maß gingen laut Stadt München über die Ladentische.
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