Mit Kabarettist Günther Lainer macht sich Publikumsliebling Christa Kummer für die Bildung von Senioren stark und rechnet im „Krone“-Gespräch mit der Gesellschaft ab.
Per heute startet die Aktion „Gute Tage“. Sie ist die neue österreichweite Dachmarke der Katholischen Bildungswerke für Erwachsene und Senioren. Mit zwei Testimonials: Kabarettist Günter Lainer (57) und Publikumsliebling Christa Kummer (62).
„Dieselbe Power wie vor 40 Jahren“
Sie standen dafür vor der Linse von Star-Fotografin Inge Prader und die „Krone“ spielte Mäuschen. Denn das Thema bewegt sie – was auch der Grund dafür war, warum sie mitmachten. „Ich selbst fühle mich gar nicht alt. Man wird nur von der Gesellschaft ,alt‘ gemacht“, so die ehemalige ORF-Instanz. „In mir schlummert genau dieselbe Power wie vor 35 oder 40 Jahren.“
Und weiter: „Es ist schlimm, weil man wird schon beim Ansprechen alt gemacht. Plötzlich ist man ,der Oide‘, oder ,die Oide‘.“ Auch der Spruch „Für ihr Alter sehen Sie eh noch gut aus“ stößt ihr sauer auf: „Was soll das bedeuten?! Ich kenne 80-Jährige, die so witzig und dynamisch sind, wo ich mir denke, dass ich auch gerne so fit wäre.“
Das Einzige, womit die Kummer hadert, ist: „Das ist die Struktur des Körpers, die sich ändert, die finde ich beim Älterwerden nicht schön: Die Haut verändert sich, die Falten werden tiefer.“ Ihr Vorschlag eines Gegenmittels? „Bewegung, Ernährung und positives Mindset. Wenn man zum Beispiel lächelnd in den Tag und ins Leben hineingeht, dann strahlt man das auch aus.“
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