„Mariazell ist für mich persönlich ein Ort der Begegnung, des Dialogs und des Friedens.“ Das sagt der neue Superior im größten steirischen Wallfahrtsort. Er ist im Gnadenort freilich kein Unbekannter.
Führungswechsel im größten Wallfahrtsort Österreichs: Der bisherige Hausherr der Basilika, Michael Staberl, nimmt mit Abschluss der Pilgersaison nach zehn Jahren eine Sabbatzeit und übergibt am 1. November an seinen Nachfolger: Neuer Superior wird Pater Christoph Pecolt, aufgewachsen im Burgenland und seit 1995 Benediktiner von St. Lambrecht.
Seit 2016 ist er beliebter Stadtpfarrer im Gnadenort. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, aber es ist auch eine große Herausforderung“, sagt der 52-Jährige, der in Wien und Salzburg Theologie studierte, zur „Steirerkrone“. In den zehn Jahren als Pfarrer im Seelsorgeraum Mariazell habe er bereits alle „Leute, die Verantwortung tragen“, kennengelernt, nun gehe es darum, den „riesengroßen Brocken der Wallfahrten“ zu schultern.
Lob für Vorgänger
Doch Pecolt, der 2005 zum Priester geweiht wurde, weiß die Bevölkerung, die Mitarbeiter des Superiorats hinter sich – und auch seine Vorgänger, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen werden: „Karl Schauer und Michael Staberl haben in den vergangenen 34 Jahren für Mariazell Großartiges geleistet.“ Der neue Superior, so schreibt er in einem ersten Konzept, möchte versuchen, das Marienheiligtum „in eine gute Zukunft zu begleiten“: „Denn unsere Welt braucht heute mehr denn je solche Hoffnungsorte . . .“
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