Strahlend auf der Bühne, enttäuscht im Privaten: Kurz vor der Jubiläumsgala des Auhof Centers sprach Martina Reuter mit der „Krone“ offen über die Trennung von Partner und Coach Vladi – und darüber, wie sie sich jetzt auf ihren nächsten Bodybuilding-Wettkampf vorbereitet.
Zum 30-Jahr-Jubiläum des Auhof Centers lud Eigentümer Peter K. Schaider am Mittwochabend zum Schauen, Staunen und Spenden. Die Charity-Modenschau zugunsten von „Seitenblicke – Licht ins Dunkel“ moderierte niemand Geringeres als Fashion- und Fitness-Expertin Martina Reuter. Gäste wie Nadja Maleh, Clemens Trischler oder Monika Ballwein feierten ausgelassen – eine Ablenkung, die der 46-Jährigen derzeit wohl gerade guttut.
Denn während Reuter auf der Bühne strahlte, sieht es privat weniger rosig aus. Vor wenigen Wochen ging ihre Beziehung zu Partner Vladi in die Brüche. Besonders bitter: Damit verlor sie nicht nur den Mann an ihrer Seite, sondern gleichzeitig auch ihren Coach.„Ich bin unfassbar enttäuscht“, gesteht Reuter im Gespräch mit der „Krone“. Über die genauen Gründe der Trennung möchte sie bewusst nicht sprechen. Was sie allerdings bis heute beschäftigt: Nur 14 Tage vor einem für sie besonders wichtigen Bodybuilding-Wettkampf stand sie plötzlich auch sportlich alleine da.
„Das hat nicht funktioniert“
„Er war ja auch mein Coach und hat mich 14 Tage vor einem wichtigen Wettkampf einfach stehen lassen“, erzählt Reuter. Für sie hätte man die private und die sportliche Ebene durchaus voneinander trennen können. „Man kann das trennen. Aber hier hat es nicht funktioniert.“
Dass sie gerade dieser Zeitpunkt so getroffen hat, hat einen besonderen Grund. Am 3. Oktober kehrt Reuter nämlich in Linz auf jene Bodybuilding-Bühne zurück, auf der vor genau einem Jahr alles begonnen hat. Damals bestritt sie ihren allerersten Wettkampf. „Ich möchte zeigen, was ich in zwölf Monaten geschafft habe. Deswegen wird das für mich unfassbar emotional“, erzählt sie. Für das ehemalige Curvy-Vorzeigefrau wird es bereits der fünfte Wettkampf innerhalb eines Jahres sein.
Neuer bekannter Coach aus Deutschland
Ganz alleine muss sie die Herausforderung nun doch nicht meistern. Kurzfristig holte sich Reuter Unterstützung aus Deutschland. Ihr neuer Coach Olaf Mann, ist seit rund 30 Jahren im Bodybuilding tätig und hat die vergangenen zwei Wochen intensiv mit ihr gearbeitet. Und das offenbar mit Erfolg. „Die Form, die ich am Samstag zeigen werde, damit wird keiner rechnen“, kündigt Reuter selbstbewusst an. Sie habe in den vergangenen Tagen gesehen, „was in 14 Tagen möglich ist“. In Linz wird sie nun gemeinsam mit dem deutschen Team auf die Bühne gehen.
Einen neuen Mann an ihrer Seite gibt es dagegen nicht. „Ich habe keinen neuen Mann. Ich habe momentan auch kein Interesse an einem neuen Mann“, stellt Reuter klar. Ganz abgeschlossen hat sie dann mit der Liebe aber doch nicht. „Ich bin ja eh ein Beziehungsmensch“, gibt sie offen zu. In die Beziehung zu Vladi habe sie „sehr viel hineinprojiziert“. Was ihr nach all den Veränderungen in ihrem Leben noch zum vollkommenen Glück fehlt? „Erfolg auf der Bodybuildingbühne und ein wenig Glück in der Liebe. Das würde mein Leben komplett machen.“
Erst Mode, dann Muskeln
Trübsal blasen kommt für Reuter derzeit aber ohnehin nicht infrage. Am Mittwochabend stand erst einmal Mode auf dem Programm. Beim Jubiläum des Auhof Centers führte sie durch die Charity-Modenschau und freute sich schon vorab auf eine „fetzige Modenschau“ mit den neuesten Herbst- und Wintertrends, „guter Laune, guter Musik und tollen Menschen“.
Viel Zeit zum Feiern bleibt danach allerdings nicht. Schon am 3. Oktober steht die Moderatorin in Linz wieder auf der Bodybuilding-Bühne. Bis dahin heißt es also wieder Training und Entwässern – am Mittwochabend durfte es aber zumindest für ein paar Stunden Mode statt Muskelkater geheißen haben.
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