An der Spitze der Burgenland Energie gibt es eine weitere personelle Veränderung. Erst im August 2026 hat Aufsichtsratsvorsitzender Johann Sereinig sein Mandat nach sechs Jahren an der Spitze des Kontrollgremiums zurückgelegt. Nun geht auch Finanzvorstand Reinhard Czerny.
Reinhard Czerny, seines Zeichens Finanzvorstand in der Burgenland Energie AG, verlässt das Unternehmen. Er hat dem Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Zink mitgeteilt, dass er eine Verlängerung seines Vertrags, der am 31. Dezember 2026 ausläuft, nicht anstrebt. Der Präsidialausschuss hat daher in der Aufsichtsratssitzung am Dienstag die Ausschreibung der vakant werdenden Position nach dem Burgenländischen Stellenbesetzungsgesetz beschlossen.
Bleibt bis zum Jahresende
„Gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen und unserer Belegschaft verfolgen wir seit 2021 ein klares Ziel: die Burgenland Energie zu einem führenden GreenTech-Unternehmen weiterzuentwickeln und damit einen wesentlichen Beitrag zu Energieunabhängigkeit und Klimaneutralität zu leisten. Unsere Strategie Change 2030 ist auf Kurs und wir haben in den vergangenen Jahren entscheidende Meilensteine erreicht. Dazu zählen insbesondere die Umsetzung einer neuen Finanzierungsarchitektur für unser Wachstums- und Investitionsprogramm, die wegweisende SPV-Finanzierung für den Ausbau von Wind- und Photovoltaik sowie die konsequente Weiterentwicklung und Digitalisierung des Unternehmens“, erklärte Czerny in einer ersten Stellungnahme. Bis zum Ende seiner Amtszeit werde er sich mit voller Kraft dafür einsetzen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
„Größte Transformation“
Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Zink bedankt sich für den außergewöhnlichen Einsatz „in diesen herausfordernden Zeiten“: „Reinhard Czerny hat als CFO die größte Transformation in der Unternehmensgeschichte maßgeblich mitgestaltet. Gemeinsam mit ihm wurde die strategische Neuausrichtung mit beachtlichem Erfolg in historische Meilensteine umgesetzt. Ich wünsche ihm bereits jetzt alles erdenklich Gute für die Zukunft.“
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