Die US-Armee hat auf einem ihrer Stützpunkte in Kalifornien die „Operation Goat Rope“ („Operation Ziegenseil“) ausgerufen. Knapp 500 Schafe sollen die Miramar Air Station brandsicherer machen.
Die Tiere sind vor Kurzem aus dem kalifornischen Central Valley nach San Diego beordert. Ihr Auftrag lautet, trockene Vegetation rund um die Miramar Air Station zu vernichten, damit die Gefahr von Waldbränden verringert wird.
Es ist das erste Mal, dass vierbeinige Landschaftspfleger statt teurer Spezialtechnologie eingesetzt werden. US-Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Tieren um eine Kreuzung aus spanischen Ziegen und südafrikanischen Burenziegen. Für den Einsatz sind sie besonders geeignet, weil sie robust sind und auch in steilem, schwer zugänglichem Gelände dichtes Buschwerk und trockenes Gras abweiden können.
Tierschützer sorgen sich um Futter für „einheimische“ Tiere
Dem Vernehmen nach wurden die Huftiere auf ihren Einsatz „gezielt vorbereitet“ und auf trockenes Gras abgerichtet. Genau das bereitet Tierschützern große Sorgen. Denn sie fragen sich, ob damit noch genügend Futter für „einheimische“ Tiere übrig bleibt. Der ungewöhnliche Feuerwehreinsatz ist nicht billig: Der Vertrag für die 471 Ziegen hat laut Ausschreibungsunterlagen einen erwarteten Wert von 50.000 bis 180.000 US-Dollar (rund 42.500 bis 153.000 Euro).
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