Kurioser Vorfall in Gatlinburg im US-Bundesstaat Tennessee: Dort gibt es Mülltonnen, die für Bären eigentlich einbruchssicher sein sollen. Doch wo ein Wille, da ein Weg – so schaffte es Meister Petz, die Barriere zu überwinden.
Anwohner filmten den Zwischenfall – der Bär konnte die Verriegelung lösen und schon purzelten ihm Müllsäcke aus der „bärensicheren“ Tonne entgegen. Er schnappte sich einen Beutel und trug ihn seelenruhig in seinem Maul davon. Etwas abseits machte sich das Tier über sein Diebesgut her.
Schwarzbären sind in der Touristenstadt kein außergewöhnlicher Anblick: Erst vor rund einer Woche wurde ein Exemplar dabei beobachtet, wie es gänzlich unbeeindruckt von menschlichen Passanten durch die Innenstadt spazierte.
Fußgänger filmten die Begegnung. „Wir hatten gerade geparkt und waren auf dem Weg zum Shamrock Pub, als wir den Bären entdeckten“, erklärte eine Augenzeugin. Jenn Marshall fand das sehr amüsant, denn sie hätten den Großteil des Tages mit Wandern in der Natur verbracht und dort eigentlich viel eher mit der Sichtung eines Bären rechnen müssen.
Behörden geben Tipps bei Bärenbegegnungen
Marshall appellierte nach der Sichtung, dass Menschen aufhören sollten, die Tiere zu füttern, denn „deshalb kommen sie in die Stadt“. Die Behörden raten bei einer Begegnung, Abstand zu halten und ihm einen freien Fluchtweg zu schaffen. Wenn er sich in einem Haus befindet, sollen die Türen offen gelassen werden.
Bei einer Sichtung im Garten soll man ihn mit lauten Geräuschen vertreiben – und genau vergewissern, dass das Tier fort ist, bevor man Haustiere nach draußen lässt oder selber hinausgeht. Bei einer Begegnung im Wald soll man langsam und leise weggehen und nicht wegrennen, um nicht seinen Jagdinstinkt auszulösen.
Wenn ein Bär auf einen zugeht, soll man laute Geräusche machen und sich so groß wie möglich machen. Sich tot zu stellen, sei dagegen keine gute Option.
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