Von Jänner 2024 bis August 2026 wurden mehr als 38.000 Menschen außer Landes gebracht. Allein von Jänner bis Ende August 2026 mussten 10.440 Personen Österreich verlassen, wie aktuelle Daten aus dem Innenministerium belegen.
51 Prozent der Außerlandesbringungen erfolgten demnach zwangsweise, rund 48 Prozent der Abgeschobenen waren zuvor strafgerichtlich verurteilt worden.
2200 Asylerstanträge im ersten Halbjahr
Laut BMI gab es im ersten Halbjahr 2026 zudem rund 2200 Asylerstanträge, was einen Rückgang von 31,5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 darstellt.
Zahl der Asylwerber in Grundversorgung auf Tiefstand
„Durch die umfangreichen Maßnahmen der Regierung wird die illegale Migration konsequent gegen null gedrängt“, heißt es in dem Bericht. Die Zahl der Asylwerber in der Grundversorgung ist auf 4800 Personen gesunken, wovon 780 negativ beschieden wurden und auf ihre Abschiebung warten.
Zum Vergleich: Zu Jahresbeginn 2019 waren noch rund 2000 Menschen mit rechtskräftig negativem Asylbescheid in der Grundversorgung.
Aktuell „Minuszuwanderung“
In Österreich könnte es heuer erstmals in diesem Jahrtausend weniger als 10.000 Asylanträge geben. Letztmals unter dieser Marke war man im Jahr 1997 geblieben. Im Juli stellten nur 244 Geflüchtete einen Erstantrag, im Juli 2025 waren es noch knapp 700. In Österreich gibt es aktuell eine „Minuszuwanderung“ – es reisen mehr Migranten aus als es Erstanträge gibt.
Asyl wurde heuer bisher in 4333 Fällen gewährt (siehe Video oben). Dazu kommt in 3657 Fällen subsidiärer Schutz. Zusätzlich wurden 1180 humanitäre Aufenthaltstitel verliehen.
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