„Habe alle zerstört“
Darum verbrennen viele gerade ihre Converse-Schuhe
Für gehörigen Wirbel hat die Schuhmarke Converse mit ihrer neuen Werbekampagne gesorgt. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Die südkoreanische Sängerin Karina der Band Aespa warf sich für den Werbeclip in Schale. Auf einem Foto posiert sie auf einem weißen Stern mit einem Paar Converse in der Hand. Auf dem Boden reihen sich weitere Chucks. Doch der Teufel steckt im Detail. User wollen erkannt haben, dass ihr Kleid von einem Scheinwerfer so in Szene gesetzt wurde, dass eine Ku-Klux-Klan-Kapuze zu sehen sei.
Bei dem Ku-Klux-Klan handelt es sich um einen im Jahr 1865 in den USA gegründeten rassistischen Geheimbund, der die weiße Bevölkerung als überlegen erachtet. Weltweite Bekanntheit erlange er durch Gewalt, Morde und Terror gegen Afroamerikaner und Gegner der Rassentrennung.
Es hagelte Rassismus-Vorwürfe
„Nein, du bist nicht verrückt. Ja, die Converse-Werbung ist rassistisch ... ,Es ist nur eine Schuhwerbung‘ ist keine Verteidigung“, schreibt ein User auf X. Einige Nutzer gingen noch weiter – und meinten, sich durch die Art und Weise, wie die Sängerin die Schuhe in der Hand hielt, an die Lynchjustiz erinnert zu fühlen. Sie würden auf die Füße einer gehängten Person anspielen, so der Tenor.
„Habe gerade alle 7 Paar Converse, die ich besaß, zerstört 🖤“, wurde im Netz weiter gewettert. Auf TikTok tauchten mehrere Videos auf, in denen User ihre Converse-Schuhe in Flammen setzen.
Unternehmen entschuldigte sich
Mittlerweile wurde das Original-Posting zu der Werbekampagne gelöscht. Gegenüber dem „People“-Magazin veröffentlichte das Unternehmen eine Entschuldigung: „Es tut uns leid. Wir verstehen, warum dieses Bild zutiefst verstörend ist, und erkennen an, dass wir hier einen Fehler gemacht haben ... Das hätte nicht passieren dürfen, und wir werden es in Zukunft besser machen.“

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