Spektakulärer Crash
Speedboat hebt bei Rennen mit 340 km/h ab
Bei einem Speedboat-Rennen im US-Bundesstaat Missouri ist eine Fahrt vollkommen außer Kontrolle geraten: Bei einer Geschwindigkeit von mehr als 340 km/h hob der Bolide ab und wirbelte durch die Luft. Glücklicherweise überlebten beide Insassen.
Beim „Lake of the Ozarks Shootout“ wird versucht, den Geschwindigkeitsrekord auf dem See zu brechen – doch rund 100.000 Zuschauer blieb am Wochenende wohl das Herz kurz stehen, als es zu einem spektakulären Unfall kam.
Das Boot Dirty Duck war gerade mit 342 Kilometern pro Stunde unterwegs, als es vom Wasser abhob und sich mehrfach überschlug. Beide Rennfahrer an Bord überlebten, einer erlitt jedoch eine schwere Beinverletzung.
Crash passierte kurz nach Ziellinie
Zuvor sei das Boot richtig gut gelaufen, erklärte einer der Fahrer: „Aber gegen Ende des Rennens haben wir den Trimm immer weiter angezogen. Dann sind wir durch die Ziellinie gefahren, und plötzlich ließ die Power nach, der Anpressdruck sank, und da hob das Boot ab“, erklärte Rusty Williams. Er und sein Kollege seien ruhig geblieben und hätten sich darauf konzentriert, das Boot so schnell wie möglich zu verlassen.
„Der Knochen ragte aus seinem Bein heraus“
Doch anders als Williams überstand Adam Seraphine den Vorfall nicht so glimpflich – er brach sich ein Bein. „Der Knochen ragte aus seinem Bein heraus. Wir wussten also ganz sicher, dass sein Bein gebrochen war, aber er war erstaunlich ruhig. Wir mussten einfach sehr vorsichtig sein, um ihn herauszuholen“, so Williams.
Das Rennteam versucht nun, die Unfallursache zu klären. Die Boote vor einem Event ausgiebig zu testen sei jedoch ziemlich schwierig. „Das Problem bei diesen Booten, besonders bei höheren Geschwindigkeiten, ist, dass man sie eigentlich nur während des Rennens testen kann,“ erklärt der Bootsbesitzer Slug Hefner. Unter normalen Bedingungen müssten viel mehr Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, auch der normale Bootsverkehr erschwere Testfahrten.
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