Viele Verletzte
Erneut Schüsse vor türkischer Schule
Erneut ist es zu einem Schusswaffenangriff in der Nähe einer Schule in der Türkei gekommen. In der westtürkischen Stadt Manisa eröffnete ein Jugendlicher auf dem Schulweg plötzlich das Feuer. Mindestens elf Menschen wurden laut dem Justizminister verletzt.
Der Angreifer wurde nach Angaben des Provinzgouverneurs festgenommen. Wie Justizminister Akin Gürlek nun mitteilte, nahm die Polizei auch den Vater, die Mutter und den Großvater des Verdächtigen fest. Der Großvater soll die Tatwaffe in Gebrauch gehabt haben. Es werde untersucht, wie die Waffe in die Hände des Angreifers gelangen konnte und ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt hätten, so Gürlek.
In den sozialen Medien verbreiteten sich Aufnahmen aus Überwachungskameras, die den Angreifer während seiner Tat zeigen:
Auf TV-Bildern waren Krankenwagen zu sehen, besorgte Eltern eilten zur Schule. Das Bildungsministerium erklärte, der Unterricht werde für einen Tag ausgesetzt. Das Motiv des Täters ist noch unklar.
Amokläufer tot, Eltern stehen vor Gericht
Der Fall erinnert an einen Angriff an einer Schule im Südosten der Türkei im April. Ein 14-Jähriger hatte damals um sich geschossen und neun seiner Mitschüler und eine Lehrerin getötet. Auch der Schütze kam bei der Amoktat ums Leben. Er hatte den Ermittlern zufolge eine Waffe seines Vaters verwendet. Die Eltern müssen sich seit Anfang September vor Gericht verantworten.

Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 







Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.