Großeinsatz Dienstagmittag in Steeg im Tiroler Lechtal: Die Leitstelle Tirol alarmierte die Feuerwehr zu einem möglichen Waldbrand. Die Meldung war von der deutschen Luftfahrtsicherheitsbehörde gekommen. Aus einem Flugzeug seien in weitläufigem Gebiet Feuer und Rauch wahrgenommen worden. Letztlich konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden.
Um 11.14 Uhr alarmierte die Leitstelle Tirol die Feuerwehr Steeg zu dem möglichen Waldbrand. „Die Meldung stammte von der deutschen Luftfahrtsicherheitsbehörde“, wie es vom Bezirksfeuerwehrverband Reutte hieß. Von einem Flugzeug aus seien im Bereich unterhalb der Ellbogener Spitze offenbar Feuer und Rauch wahrgenommen worden.
Unklare Lage, Einsatz ausgeweitet
Aufgrund der „unklaren Lage“ sowie des „weitläufigen und teilweise schwer erreichbaren Einsatzgebietes“ wurde der Einsatz ausgeweitet. Neben den örtlichen Einsatzkräften wurden der Polizeihubschrauber Libelle Tirol, der Flugdienst Reutte sowie die Arbeitsgruppe Vegetationsbrandbekämpfung der Feuerwehr Lechaschau alarmiert. Für die Lageführung wurden außerdem die Feuerwehren Elbigenalp und Bach hinzugezogen.
Es konnten weder im gemeldeten Bereich noch in der näheren Umgebung Anzeichen für einen Waldbrand festgestellt werden.
Bezirksfeuerwehrverband Reutte
Gegen 13 Uhr wurde der Erkundungsflug der „Libelle Tirol“ beendet. Das Gebiet wurde dabei großräumig und über mehrere Gemeindegrenzen hinweg aus der Luft kontrolliert. Schlussendlich konnte Entwarnung gegeben werden.„Es konnten weder im gemeldeten Bereich noch in der näheren Umgebung Anzeichen für einen Waldbrand festgestellt werden“, so die Einsatzkräfte.
Waldbrände im August
Bereits im August mussten die Einsatzkräfte in Steeg zwei Waldbrände binnen weniger Tage bekämpfen. In einem Fall ging eine Jagdhütte in Flammen auf. Der Brand griff auf umliegende Bäume und Grasflächen über.
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