Nessie mit Familie

Foto aus Weltall soll Monster von Loch Ness zeigen

Ausland
22.09.2026 10:22
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei der Planung ihrer Schottland-Reise ließ sich die Touristin Julie Fraser zu einer virtuellen Tour aus dem All via Google Earth hinreißen. Verdutzt blieb sie beim See Loch Ness hängen.

Nach kurzem Staunen war für Julie klar: Das Bild mit dem Zeitstempel 2026 zeigt Nessie mit seiner Familie. „Ich kenne mich damit nicht so gut aus wie wahrscheinlich die Einheimischen, aber für mich sieht es definitiv nach etwas Bedeutendem aus. Die Vorstellung einer kleinen Nessie-Familie ist einfach aufregend“, erklärte sie laut „New York Post“. Und beteuerte: „Ich bin keine Spinnerin“.

Tatsächlich sind auf den unscharfen Aufnahmen drei mysteriös anmutende Gestalten zu erkennen, die sich nebeneinander im Wasser fortzubewegen scheinen. „Wenn man genauer hinsieht und die Bilder vergrößert, sehen sie nicht wie Boote aus, sondern eher wie Wale oder etwas Ähnliches mit einem Bogen auf dem Rücken“, ist die Touristin überzeugt.

So sehen die neuen Bilder bei genauerem Hinzoomen aus.
So sehen die neuen Bilder bei genauerem Hinzoomen aus.(Bild: Google Earth)

Mit der weiteren Aufklärung soll sich nun das offizielle Loch Ness Sichtungsregister befassen. Mit Spannung wird darauf gewartet, ob die von Julie entdeckten Bilder tatsächlich als bestätigte Sichtung anerkannt werden.

Hier soll Nessie auf einer älteren Aufnahme zu sehen sein.
Hier soll Nessie auf einer älteren Aufnahme zu sehen sein.(Bild: AP/AP ( via APA) Austria Presse Agentur)

Monster freut sich über Rekordjahr
Sollte dem so sein, wäre es bereits die dritte digital erfasste Sichtung seit Jänner – dem offiziellen Register nach ein Rekordjahr für das Monster aus Loch Ness. Insgesamt soll es 14 persönliche Begegnungen und zwei Webcam-Sichtungen zu verzeichnen haben.

Loch-Ness-Register-Chef Gary Campbell glaubt jedenfalls an die Existenz von Nessie im berühmten schottischen See. Er ist sich sicher, dass dort nicht nur ein einzelnes mysteriöses Wesen herumdümpelt, sondern gleich mehrere. „Ich glaube, es gibt wahrscheinlich eine ganze Familie davon“, erzählte Campbell vor einigen Wochen dem „Daily Star“. „Es ist irgendeine Art von Tier oder Fisch oder so etwas.“

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