Um einem Betrüger zu helfen, nahm eine Frau 50.000 Euro an Kredit auf. Mittels Paypal hatte sie ihm bereits im Vorhinein mehrmals Geld überwiesen.
Diese Online-Bekanntschaft kam eine Burgenländerin teuer zu stehen: Die 70-Jährige hatte im Dezember des Vorjahres über Social Media eine Freundschaftsanfrage erhalten und angenommen. Zuerst wurde nur per Messenger geschrieben, später wurden Handynummern ausgetauscht. Langsam entstand Vertrauen, vielleicht sogar mehr.
Geld mittels Paypal überwiesen
Doch bald begann der Mann zu klagen, dass er dringend Bargeld brauche, weil er in ein paar Vorfälle verwickelt sei. Die herzensgute Pensionistin überwies ihm daraufhin per Paypal mehrmals Geld auf ein Konto. Doch es reichte nicht.
Schließlich nahm die Frau aus dem Bezirk Mattersburg einen Kredit in der Höhe von 50.000 Euro auf und überwies die gesamte Summe an ihren vermeintlichen Verehrer. Später kamen ihr aber Zweifel, sie wandte sich schließlich an die Polizei. Die Exekutive warnt nun erneut vor der neuen Online-Betrugsmasche. Es ist bereits der zweite derartige Fall in kurzer Zeit im Burgenland.
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