„Krone“-Herzensmensch

Er schaut nicht weg, wenn Hilfe gebraucht wird

Kärnten
22.09.2026 12:00

Beim Roten Kreuz sowie bei zwei Feuerwehren ist Markus Kogler zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird – sein Einsatz macht ihn zu einem von zehn Herzensmenschen 2026. 

„Markus ist der hilfsbereiteste Mensch, den ich kenne“, schrieb uns Bettina Queder und nominierte ihren Lebensgefährten Markus Kogler für unsere Herzensmensch-Aktion. Auch unsere Fachjury war überzeugt und wählte ihn aus unzähligen Einsendungen zu einem von zehn Herzensmenschen, die dieses Jahr bei unserer großen Gala ausgezeichnet werden.

Seit mehr als 20 Jahren ist der 47-Jährige hauptberuflich im Rettungsdienst tätig, zusätzlich engagiert er sich beim Roten Kreuz als First Responder. Und auch bei der Feuerwehr gehört Markus zu denjenigen, die bei Unfällen oder Bränden ehrenamtlich ausrücken.

„Wenn die Sirene schrillt, bin ich da“ 
Mit Leib und Seele ist der Brückler seit mittlerweile 37 Jahren Feuerwehrmann aus Überzeugung. Seine Hauptfeuerwehr ist die FF Brückl – weil seine Lebensgefährtin in Wölfnitz lebt, ist Markus auch dort bei der Wehr aktiv. „Wenn die Sirene schrillt, bin ich sofort da“, erzählt Markus, der außerdem noch eine kleine Gartenfirma in Brückl betreibt.

Markus Kogler ist bei der FF Brückl sowie in Wölfnitz bei Klagenfurt im Einsatz.
Markus Kogler ist bei der FF Brückl sowie in Wölfnitz bei Klagenfurt im Einsatz.(Bild: Handler Wolfgang)
Für mich ist ein Herzensmensch jemand, der zuerst an andere denkt – so wie Markus“, erzählt ...
Für mich ist ein Herzensmensch jemand, der zuerst an andere denkt – so wie Markus“, erzählt seine Lebensgefährtin Bettina.(Bild: Handler Wolfgang)
Markus Kogler lebt seine Passion.
Markus Kogler lebt seine Passion.(Bild: Handler Wolfgang)

Ein Rettungseinsatz ist dem 47-Jährigen besonders in Erinnerung geblieben: „Bei einem Verkehrsunfall musste ich einen engen Freund aus dem Auto retten. Glücklicherweise ist es gut ausgegangen“, erzählt der engagierte Herzensmensch beim „Krone“-Besuch.

Sein Sohn tritt in seine Fußstapfen
„Von Markus könnten sich einige ein Scheiberl Empathie abschneiden. Wenn Hilfe benötigt wird, sieht er nicht weg, sondern zeigt immer Zivilcourage – er ist selbstlos und achtete stets auf das Wohlergehen seiner Mitmenschen“, erzählt seine Lebensgefährtin.

Auch sein Sohn ist mittlerweile von der Jugendfeuerwehr zu den „Großen“ gewechselt und tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters, „worüber ich sehr stolz bin.“ Seine Botschaft an die Gesellschaft: „Wichtig ist der Erste-Hilfe-Kurs – den sollte jeder haben. Man kann keinen Fehler machen – und selbst, wenn man nur den Notruf wählt“. 

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